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		<title><![CDATA[Winnenden/Wendlingen - ein Amoklauf?  Was geschah am 11.03.2009? - Alle Foren]]></title>
		<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/</link>
		<description><![CDATA[Winnenden/Wendlingen - ein Amoklauf?  Was geschah am 11.03.2009? - http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:51:26 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Vater des Täters geht in Revision]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=544</link>
			<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 19:45:34 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=544</guid>
			<description><![CDATA[Der zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Vater des Amokläufers von Winnenden pocht auf die Aufhebung seines Urteils. Nach FOCUS-Informationen zieht er vor den Bundesgerichtshof. Seine Anwälte geben den Ärzten seines Sohnes eine Mitschuld an der Tat.<br />
<br />
<br />
In ihrer Revisionsbegründung vom 6. Juni rügen die Verteidiger von Jörg K., „dass das Verfahren insgesamt nicht fair war“, und verlangen „die vollständige Aufhebung des Urteils“, wie der FOCUS erfuhr. Sie legten beim Bundesgerichtshof (BGH) Revision gegen die Verurteilung des Mannes ein.<br />
<br />
Das Stuttgarter Landgericht hatte den 52-jährigen Unternehmer am 10. Februar der fahrlässigen Tötung in 15 Fällen für schuldig befunden. Die Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Mann hatte seinem Sohn Zugriff auf eine Schusswaffe sowie Munition ermöglicht. Der Jugendliche tötete damit im März 2009 bei seinem Amoklauf 15 Menschen und anschließend sich selbst.<br />
<br />
Anwälte: Beweisanträge zu Unrecht abgelehnt<br />
Die Anwälte Jörg K.‘s werfen den Stuttgarter Richtern Verfahrensfehler in vier Punkten vor. So seien zentrale Beweisanträge „zu Unrecht“ abgelehnt worden. Mit diesen Anträgen wollen die Verteidiger eine Mitschuld von Ärzten und Therapeuten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Weinsberg nachweisen. Dort war Tim K. wenige Monate vor seinem Amoklauf untersucht worden.<br />
<br />
Während des Prozesses hatten die Verteidiger verlangt, dass der Abschlussbericht über die Behandlung von Tim verlesen wird. Dies lehnte das Gericht unter Berufung auf „das postmortale Geheimhaltungsinteresse“ des Jugendlichen ab. Aus dem Bericht geht hervor, dass den Ärzten „keine Hinweise“ auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung vorlagen und dass Tim bei seinem letzten von fünf Terminen „wesentlich entlastet wirkte“. Aus Sicht der Anwälte beweisen die Formulierungen, dass weder Ärzte noch Therapeuten die von Tim ausgehende Gefahr erkannt haben. Damit wäre die Unterstellung des Gerichts haltlos, Jörg K. als medizinischer Laie habe die Tat „voraussehen können“.<br />
<br />
Der Revisionsantrag enthält scharfe Kritik an der Qualität der Untersuchung von Tim. Bei guter fachlicher Arbeit hätten die Mediziner „die Tatgeneigtheit“ des damals 16-Jährigen erkennen und entsprechend reagieren müssen, heißt es. „Bei einer angemessen Behandlung hätte die Amoktat verhindert werden können“, so die Anwälte.<br />
<br />
<a href="http://www.focus.de/panorama/welt/amoklauf-von-winnenden-vater-des-taeters-geht-in-revision_aid_642552.html" target="_blank">http://www.focus.de/panorama/welt/amokla...42552.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Vater des Amokläufers von Winnenden pocht auf die Aufhebung seines Urteils. Nach FOCUS-Informationen zieht er vor den Bundesgerichtshof. Seine Anwälte geben den Ärzten seines Sohnes eine Mitschuld an der Tat.<br />
<br />
<br />
In ihrer Revisionsbegründung vom 6. Juni rügen die Verteidiger von Jörg K., „dass das Verfahren insgesamt nicht fair war“, und verlangen „die vollständige Aufhebung des Urteils“, wie der FOCUS erfuhr. Sie legten beim Bundesgerichtshof (BGH) Revision gegen die Verurteilung des Mannes ein.<br />
<br />
Das Stuttgarter Landgericht hatte den 52-jährigen Unternehmer am 10. Februar der fahrlässigen Tötung in 15 Fällen für schuldig befunden. Die Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Mann hatte seinem Sohn Zugriff auf eine Schusswaffe sowie Munition ermöglicht. Der Jugendliche tötete damit im März 2009 bei seinem Amoklauf 15 Menschen und anschließend sich selbst.<br />
<br />
Anwälte: Beweisanträge zu Unrecht abgelehnt<br />
Die Anwälte Jörg K.‘s werfen den Stuttgarter Richtern Verfahrensfehler in vier Punkten vor. So seien zentrale Beweisanträge „zu Unrecht“ abgelehnt worden. Mit diesen Anträgen wollen die Verteidiger eine Mitschuld von Ärzten und Therapeuten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Weinsberg nachweisen. Dort war Tim K. wenige Monate vor seinem Amoklauf untersucht worden.<br />
<br />
Während des Prozesses hatten die Verteidiger verlangt, dass der Abschlussbericht über die Behandlung von Tim verlesen wird. Dies lehnte das Gericht unter Berufung auf „das postmortale Geheimhaltungsinteresse“ des Jugendlichen ab. Aus dem Bericht geht hervor, dass den Ärzten „keine Hinweise“ auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung vorlagen und dass Tim bei seinem letzten von fünf Terminen „wesentlich entlastet wirkte“. Aus Sicht der Anwälte beweisen die Formulierungen, dass weder Ärzte noch Therapeuten die von Tim ausgehende Gefahr erkannt haben. Damit wäre die Unterstellung des Gerichts haltlos, Jörg K. als medizinischer Laie habe die Tat „voraussehen können“.<br />
<br />
Der Revisionsantrag enthält scharfe Kritik an der Qualität der Untersuchung von Tim. Bei guter fachlicher Arbeit hätten die Mediziner „die Tatgeneigtheit“ des damals 16-Jährigen erkennen und entsprechend reagieren müssen, heißt es. „Bei einer angemessen Behandlung hätte die Amoktat verhindert werden können“, so die Anwälte.<br />
<br />
<a href="http://www.focus.de/panorama/welt/amoklauf-von-winnenden-vater-des-taeters-geht-in-revision_aid_642552.html" target="_blank">http://www.focus.de/panorama/welt/amokla...42552.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wartungsintervall 12.05.11 ab 20 Uhr bis vorraussichtlich 13.05.11 gegen 8 Uhr]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=538</link>
			<pubDate>Wed, 11 May 2011 10:08:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=538</guid>
			<description><![CDATA[Soeben erreichte mich folgende mail zur Kenntnisnahme:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,<br />
<br />
die von Ihnen betriebene Seite liegt auf einem Kundenserver, welcher noch Debian Etch als Betriebssystem installiert hat. Bedingt durch das eingesetzte Betriebssystem ist die derzeit eingesetzte php-Version 5.2.0.x älter, als es die aktuellen Versionen vieler CMS-Systeme benötigen. Um ein Update auf die php-Version 5.2.6 und höher durchführen zu können, ist ein Update auf das Betriebssystem Debian Lenny erforderlich.<br />
<br />
Dieses Betriebssystem-Upgrade wird<br />
am Donnerstag, den 12.05.2011 ab 20 Uhr durchgeführt.<br />
<br />
Es wird angestrebt, den Wartungsintervall am 13.05.2011 gegen 8 Uhr beendet zu haben. Aufgrund der Größe der umzustellenden Daten kann dies jedoch nicht sichergestellt werden, da hier noch die Komponente Netzauslastung eine Rolle spielt, welche nicht geplant werden kann. Während der Umstellung wird nach vorbereitenden Maßnahmen der Server vom Netz genommen und umgestellt. Während der Umstellung selbst ist der Server von außen nicht erreichbar.</blockquote>
<br />
Liebe Grüsse<br />
Grübel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Soeben erreichte mich folgende mail zur Kenntnisnahme:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,<br />
<br />
die von Ihnen betriebene Seite liegt auf einem Kundenserver, welcher noch Debian Etch als Betriebssystem installiert hat. Bedingt durch das eingesetzte Betriebssystem ist die derzeit eingesetzte php-Version 5.2.0.x älter, als es die aktuellen Versionen vieler CMS-Systeme benötigen. Um ein Update auf die php-Version 5.2.6 und höher durchführen zu können, ist ein Update auf das Betriebssystem Debian Lenny erforderlich.<br />
<br />
Dieses Betriebssystem-Upgrade wird<br />
am Donnerstag, den 12.05.2011 ab 20 Uhr durchgeführt.<br />
<br />
Es wird angestrebt, den Wartungsintervall am 13.05.2011 gegen 8 Uhr beendet zu haben. Aufgrund der Größe der umzustellenden Daten kann dies jedoch nicht sichergestellt werden, da hier noch die Komponente Netzauslastung eine Rolle spielt, welche nicht geplant werden kann. Während der Umstellung wird nach vorbereitenden Maßnahmen der Server vom Netz genommen und umgestellt. Während der Umstellung selbst ist der Server von außen nicht erreichbar.</blockquote>
<br />
Liebe Grüsse<br />
Grübel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fenster an Feuerleiter]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=532</link>
			<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 22:40:17 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=532</guid>
			<description><![CDATA[Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an das von capri gepostete Foto des Fensters neben der Feuerleiter, welches mit einer schwarzen Folie zugeklebt war. Manche Zeitgenosen vermuteten, die Scheibe wäre komplett zerstört gewesen, da man von diesem Fenster aus direkt auf die Feuerleiter kommt und dann übers Dach weg. Der prädestinierte Fluchtweg. <br />
<br />
Auf folgenden Bilder sieht man, dass diese Scheibe keinesfalls völlig zerstört war, sondern "lediglich" beschossen. Leider ist die Qualität nicht so gut, aber mEn sind es 3-4 Schuss gewesen. <br />
<br />
Hier im Überblick:<br />
<img src="http://www.polly-zeih.de/amoklauf-winnenden/downloads/Fenster neben Feuerleiter2.gif" border="0" alt="[Bild: Fenster neben Feuerleiter2.gif]" /><br />
Hier im Detail:<br />
<img src="http://www.polly-zeih.de/amoklauf-winnenden/downloads/Fenster neben Feuerleiter.gif" border="0" alt="[Bild: Fenster neben Feuerleiter.gif]" /><br />
<br />
lg<br />
Grübel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an das von capri gepostete Foto des Fensters neben der Feuerleiter, welches mit einer schwarzen Folie zugeklebt war. Manche Zeitgenosen vermuteten, die Scheibe wäre komplett zerstört gewesen, da man von diesem Fenster aus direkt auf die Feuerleiter kommt und dann übers Dach weg. Der prädestinierte Fluchtweg. <br />
<br />
Auf folgenden Bilder sieht man, dass diese Scheibe keinesfalls völlig zerstört war, sondern "lediglich" beschossen. Leider ist die Qualität nicht so gut, aber mEn sind es 3-4 Schuss gewesen. <br />
<br />
Hier im Überblick:<br />
<img src="http://www.polly-zeih.de/amoklauf-winnenden/downloads/Fenster neben Feuerleiter2.gif" border="0" alt="[Bild: Fenster neben Feuerleiter2.gif]" /><br />
Hier im Detail:<br />
<img src="http://www.polly-zeih.de/amoklauf-winnenden/downloads/Fenster neben Feuerleiter.gif" border="0" alt="[Bild: Fenster neben Feuerleiter.gif]" /><br />
<br />
lg<br />
Grübel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wieso]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=524</link>
			<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 06:22:04 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=524</guid>
			<description><![CDATA[ist hier im Forum so wenig los?Ich weiß das einige ihr eigenes Forum aufgemacht haben,aber wo sind all die Anderen?Es kann und darf nicht sein,das sie das Interesse an dem Thema verloren haben!<br />
<br />
<br />
Liebe Grüsse<br />
morlinx]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ist hier im Forum so wenig los?Ich weiß das einige ihr eigenes Forum aufgemacht haben,aber wo sind all die Anderen?Es kann und darf nicht sein,das sie das Interesse an dem Thema verloren haben!<br />
<br />
<br />
Liebe Grüsse<br />
morlinx]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Heute ist ein trauriger Tag]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=523</link>
			<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 14:05:53 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=523</guid>
			<description><![CDATA[weil heute Jörg Kretschmer zu 1 Jahr und 9 Monaten auf Bewährung verurteilt wurde.Hoffentlich geht er in Revision und dann ein Prozeß ohne diese gest.... Nebenkläger!Diese traumatisierten Leute haben in einem Gerichtssaal nichts verloren,aber auch rein garnichts!<br />
<br />
Und dann ein Prozeß wo alle Zeugen sagen dürfen was sie gesehen und gehört haben.Dann wird die offizielle Version aber sowas von in sich zusammenbrechen,das hoffentlich ein Schrei durch ganz Deutschland geht!!!<br />
<br />
<br />
Mahlzeit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[weil heute Jörg Kretschmer zu 1 Jahr und 9 Monaten auf Bewährung verurteilt wurde.Hoffentlich geht er in Revision und dann ein Prozeß ohne diese gest.... Nebenkläger!Diese traumatisierten Leute haben in einem Gerichtssaal nichts verloren,aber auch rein garnichts!<br />
<br />
Und dann ein Prozeß wo alle Zeugen sagen dürfen was sie gesehen und gehört haben.Dann wird die offizielle Version aber sowas von in sich zusammenbrechen,das hoffentlich ein Schrei durch ganz Deutschland geht!!!<br />
<br />
<br />
Mahlzeit]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hubschrauber über der Psychiatrie]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=510</link>
			<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 03:36:28 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=510</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
ich bin seit ein paar Monaten hier im Forum und schreibe nun meinen ersten Beitrag,weil ich zu den zwei Zeugenaussagen keine Diskussionen gefunden habe.Die Quellen kann ich leider nicht verlinken,weil ich leider nicht weiß wie das funktioniert(bin schon älter).Ich habe die Zeugenaussagen hier oder in einem anderen Forum gelesen.<br />
<br />
1.Zeuge/n sagt/en aus,das ein Hubschrauber schon um ca. 9.10 Uhr über <br />
  dem Zentrum für Psychiatrie stand/gekreist ist.<br />
2.Eine Schülerin der Nachbarschule sagte aus, das sie um ca. 9.20 Uhr <br />
  Schüsse aus Richtung der Psychiatrie gehört hat.<br />
<br />
Wie wir ja alle wissen,will die offizielle Version davon nichts wissen!<br />
<br />
<br />
Im Prozess gegen Jörg K. wurde ausgesagt,das der Massenmord schon um 9.15-9.20 Uhr begann und es sollen sogar 2 Hubschrauber gewesen sein.<br />
<br />
Verdammt nochmal....was haben die Hubschrauber da gemacht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
ich bin seit ein paar Monaten hier im Forum und schreibe nun meinen ersten Beitrag,weil ich zu den zwei Zeugenaussagen keine Diskussionen gefunden habe.Die Quellen kann ich leider nicht verlinken,weil ich leider nicht weiß wie das funktioniert(bin schon älter).Ich habe die Zeugenaussagen hier oder in einem anderen Forum gelesen.<br />
<br />
1.Zeuge/n sagt/en aus,das ein Hubschrauber schon um ca. 9.10 Uhr über <br />
  dem Zentrum für Psychiatrie stand/gekreist ist.<br />
2.Eine Schülerin der Nachbarschule sagte aus, das sie um ca. 9.20 Uhr <br />
  Schüsse aus Richtung der Psychiatrie gehört hat.<br />
<br />
Wie wir ja alle wissen,will die offizielle Version davon nichts wissen!<br />
<br />
<br />
Im Prozess gegen Jörg K. wurde ausgesagt,das der Massenmord schon um 9.15-9.20 Uhr begann und es sollen sogar 2 Hubschrauber gewesen sein.<br />
<br />
Verdammt nochmal....was haben die Hubschrauber da gemacht?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Offizielle Version]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=477</link>
			<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 22:39:10 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=477</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>R:<br />
<br />
    Zitat:Kommen wir nun zur Geiselnahme.<br />
    Welche Erhebungen konnten sie denn hierzu machen?<br />
    Wie lange dauerte das, welche Strecke wurde gefahren usw.?<br />
<br />
<br />
Der Z. legt ein Bild mit der bekannten Fahrtstrecke auf.<br />
<br />
Z:<br />
<br />
    Zitat:Also gegen 09:50 wurde Igor Wolf vom Täter mit der Waffe bedroht und gezwungen loszufahren.<br />
    Wir haben die Fahrtstrecke rekonstruiert. Unser Routenplaner gab uns eine Strecke von 129,6 km bei einer Dauer von 2 Std. 16 Minuten an, was auch mit Herrn Wolfs Eintreffen in Wendlingen übereinstimmt.<br />
<br />
<br />
Der Zeuge schildert die bekannte Fahrtroute.<br />
<br />
R:<br />
<br />
    Zitat:Konnten Sie ermitteln, ob diese Strecke absichtlich gewählt wurde? Hatte der Täter ein Ziel?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
    Zitat:Der Täter hatte kein bestimmtes Ziel. Herr Wolf hat einfach fahren müssen.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>R:<br />
<br />
    Zitat:Kommen wir nun zur Geiselnahme.<br />
    Welche Erhebungen konnten sie denn hierzu machen?<br />
    Wie lange dauerte das, welche Strecke wurde gefahren usw.?<br />
<br />
<br />
Der Z. legt ein Bild mit der bekannten Fahrtstrecke auf.<br />
<br />
Z:<br />
<br />
    Zitat:Also gegen 09:50 wurde Igor Wolf vom Täter mit der Waffe bedroht und gezwungen loszufahren.<br />
    Wir haben die Fahrtstrecke rekonstruiert. Unser Routenplaner gab uns eine Strecke von 129,6 km bei einer Dauer von 2 Std. 16 Minuten an, was auch mit Herrn Wolfs Eintreffen in Wendlingen übereinstimmt.<br />
<br />
<br />
Der Zeuge schildert die bekannte Fahrtroute.<br />
<br />
R:<br />
<br />
    Zitat:Konnten Sie ermitteln, ob diese Strecke absichtlich gewählt wurde? Hatte der Täter ein Ziel?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
    Zitat:Der Täter hatte kein bestimmtes Ziel. Herr Wolf hat einfach fahren müssen.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ängstlich vermeidene Persönlichkeitsstörung]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=473</link>
			<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 08:12:04 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=473</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/selbstunsicherheit.html" target="_blank">http://www.psychosoziale-gesundheit.net/...rheit.html</a><br />
<br />
Die selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung<br />
<br />
Unsicher und gehemmt, ja ängstlich alle Kontakte meidend, das sind nicht wenige Mitmenschen. Dazu das Gefühl, nicht nur unfähig, sondern unbeholfen, unattraktiv, ja minderwertig zu sein, heimlich von allen abgelehnt oder gar lächerlich gemacht zu werden. Und deshalb Rückzug, Trainingsverlust im zwischenmenschlichen Alltag und damit Isolationsgefahr und zuletzt ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr herauszukommen meint. Das kann eine bedauernswerte Wesensart sein, nicht gerade üblich, aber auch nicht krankhaft, es kann aber auch eine Persönlichkeitsstörung sein, ein tief eingewurzeltes Fehlverhalten mit entsprechenden zwischenmenschlichen, d.h. partnerschaftlichen, nachbarschaftlichen und beruflichen Konsequenzen und zahlreichen gesellschaftlichen Konflikten. Oder konkret: eine selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung.<br />
<br />
Was versteht man darunter und vor allem: was kann man tun?<br />
<br />
Erwähnte Fachbegriffe:<br />
<br />
Persönlichkeitsstörung - Psychopathie - abnorme Persönlichkeit - Charakterneurose - dissoziale Persönlichkeit - Soziopathie - psychopathische Persönlichkeit - selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung - sensitiver Charakter - selbstunsichere Persönlichkeit - schizoide Persönlichkeitsstörung - ängstlich-vermeidende Menschen - Angst vor den anderen - Bindungs-Angst - Bindungs-Sehnsucht - kühl-distanzierte Persönlichkeit - nachgiebig-ausnutzbare Persönlichkeit - Schüchternheit - Verlegenheit - Minderwertigkeitsgefühle - Vermeidungsverhalten - soziale Kompetenz - überzogene Selbstkritik - Selbstunsicherheit - Unfähigkeitsgefühle - soziale Gehemmtheit - soziale Phobie - Sozialphobie - schizoide Persönlichkeitsstörung - Angst vor negativer Bewertung - Beschämungs-Angst - Entscheidungsunfähigkeit - Alltags-Trainingsverlust - abnehmende Kompetenz im Alltag - Demütigungs-Angst - Kränkungs-Angst - Verletzungs-Angst - vorbeugende Feindseligkeit - sich selbst erfüllende Prophezeiung - negative Erziehungspraktiken - persönlichkeitstypische Vulnerabilität (Verwundbarkeit) - erhöhte Verletzbarkeit - beschämende Kontakte - überzogene Selbstkritik - überhöhte Erwartungshaltung - Entspannungsübungen - Psychoanalyse - Fokal-Therapie - psychoanalytische Kurzzeit-Therapie - Couchsetting - Interpersonelle Psychotherapie - psychoedukative Psychotherapie - Verhaltenstherapie - Rollenspiele - Video-Feedback-Sozialtraining - u.a.m.<br />
<br />
Selbstunsicher, gehemmt, ängstlich alle Kontakte vermeidend, von Unfähigkeitsgefühlen geplagt, der irrigen Überzeugung dem Schicksal hilflos ausgeliefert, unbeholfen, unattraktiv, ja minderwertig zu sein und deshalb - offen oder versteckt - kritisiert, abgelehnt oder gar lächerlich gemacht zu werden und sich daher vor Scham, Furcht oder regelrechter Panik bei "drohenden" sozialen Kontakten immer mehr zurückzuziehen und in die Isolation zu geraten - das ist nicht so selten, wie man gemeinhin annimmt. Und für das nähere und weitere Umfeld, zumindest die meisten, sind solche Menschen durchaus bequem, ja angenehm, "pflegeleicht", problemlos zu gängeln, trauen sie sich doch ohnehin nichts zu, insbesondere nicht "Nein" zu sagen.<br />
<br />
Und wenn dies so pathologische (krankhafte) Formen annimmt, dass die Betreffenden damit ihr Leben ruinieren (und vielleicht das von manchen Angehörigen dazu), dann nennt man das heute eine selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung.<br />
<br />
Was versteht man darunter? Was belastet diese Menschen? Und vor allem: Was kann man tun?<br />
<br />
Nachfolgend ein Überblick im Rahmen des größeren Themenkreises Persönlichkeitsstörungen. Im Einzelnen:<br />
<br />
Persönlichkeitsstörungen einst und heute - ein Überblick<br />
<br />
Die selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörungen gehören - wie der Name sagt - zu den Persönlichkeitsstörungen, früher auch als Psychopathien, Soziopathien, psychopathische Persönlichkeit (-störungen) u.a. bezeichnet. Einzelheiten dazu siehe der nachfolgende Kasten.<br />
<br />
Persönlichkeitsstörungen einst und heute<br />
<br />
- Begriff: Neben dem inzwischen allseits anerkannten und am häufigsten gebrauchten Begriff Persönlichkeitsstörung wurden früher bedeutungsgleich oder zumindest bedeutungsähnlich gebraucht: abnorme Persönlichkeit, Charakterneurose, dissoziale Persönlichkeit, Soziopathie, psychopathische Persönlichkeit u.a. Persönlichkeitsstörung ist zu bevorzugen, weil international gebräuchlich, besser definiert und (noch) wertfrei verstanden.<br />
<br />
- Definition: Von Persönlichkeitsstörung spricht man, wenn eine Persönlichkeitsstruktur durch starke Ausprägung bestimmter Merkmale so akzentuiert ist, dass sich hieraus ernsthafte Leidenszustände und/oder Konflikte ergeben. Im Allgemeinen handelt es sich um ein tief eingewurzeltes Fehlverhalten mit entsprechenden zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Problemen. Tritt in der Regel erstmals in der Jugend auf und verblasst im mittleren und höheren Lebensalter oft wieder.<br />
<br />
- Beispiele: zahlreiche Typologisierungen, wobei die Grenzen zwischen Persönlichkeitsstörung und noch als gesund zu bewertender ("grenzwertiger") Persönlichkeitsstruktur oft fließend sind. Häufig gebrauchte Diagnosen sind:<br />
<br />
hyperthyme, paranoide, schizoide, hysterische, depressive, sensitive, asthenische, anankastische (zwanghafte), erregbare, passiv-aggressive, antisoziale u.a. Persönlichkeitsstörungen. Weitere Einzelheiten siehe das allgemeine Kapitel über Persönlichkeitsstörungen.<br />
<br />
- Ursachen: wahrscheinlich mehrschichtig, d.h. erblich, psychologisch verstehbar, manchmal auch hirnorganisch mitbedingte Entstehungsweise.<br />
<br />
- Therapeutische Möglichkeiten: je nach Art der Persönlichkeitsstörung Schwerpunkt auf Psychotherapie (insbesondere stützende Verfahren, Verhaltenstherapie, Entspannungsmethoden, und zwar in Einzel- und Gruppentherapie ferner soziotherapeutische Hilfen und Korrekturen sowie ggf. Pharmakotherapie, z. B. Neuroleptika (Antipsychotika) und/oder Antidepressiva.<br />
<br />
Begriff<br />
<br />
Der Begriff "selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung" ist relativ neu. Das Krankheitsbild bzw. die davon Betroffenen gibt es zwar seit Menschengedenken, aber nicht immer wurde es auch als krankhaft erkannt und vor allem anerkannt und erst seit etwa 8 Jahrzehnten auch wissenschaftlich erforscht und beschrieben. Dies zumeist unter den Bezeichnungen "sensitiver Charakter" (Kretschmer, 1921) bzw. "selbstunsichere Persönlichkeit" (Schneider, 1923). Manchmal wurde auch die so genannte "schizoide Persönlichkeitsstörung" (siehe diese) zur Charakterisierung solch ängstlich-vermeidender Menschen herangezogen. Inzwischen gilt dies aber als ein eigenes Krankheitsbild, d. h. man hat gelernt, sorgfältiger zwischen den einzelnen Persönlichkeitsstörungen zu unterscheiden (um damit auch gezielter behandeln zu können - siehe später).<br />
<br />
Was belastet einen krankhaft selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden Menschen?<br />
<br />
Die weltweit wichtigsten und derzeit tonangebenden Institutionen, was die diagnostischen Kriterien (Kennzeichen) in der Medizin allgemein und in der Psychiatrie im Speziellen anbelangt, sind die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihrer Internationalen Klassifikation seelischer Störungen - ICD-10 und die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung (APA) mit ihrem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen - DSM-IV. Sie definieren dieses Leiden nicht unbedingt deckungsgleich, aber doch weitgehend übereinstimmend, und zwar mit folgenden Haupt-Charakteristika (Zusammenfassung beider Diagnose-Kriterien):<br />
<br />
Ein krankhaft selbstunsicherer und ängstlich-vermeidender Mensch leidet demnach unter einer tiefgreifenden und schon früh im Leben erkennbaren und belastenden sozialen Gehemmtheit, unter Unfähigkeitsgefühlen und Überempfindlichkeit gegenüber jeglicher negativer Beurteilung.<br />
<br />
Im Einzelnen (in Stichworten):<br />
<br />
- Hält sich für gesellschaftlich unbeholfen, persönlich unattraktiv, ja unterlegen, wenn nicht gar minderwertig gegenüber anderen.<br />
<br />
- Ständige und vor allem ausgeprägte Sorge, in sozialen Situationen kritisiert oder abgelehnt zu werden.<br />
<br />
- Überhaupt andauernde und umfassende Gefühle von Anspannung, Nervosität und genereller Besorgtheit allem und jedem gegenüber.<br />
<br />
- Lässt sich nur ungern oder gar widerwillig mit Menschen ein, außer er ist sich sicher, von den anderen auch wirklich geduldet, akzeptiert oder gemocht zu werden.<br />
<br />
- Zurückhaltung vor allem in intimen Beziehungen, aus Furcht, beschämt oder lächerlich gemacht zu werden.<br />
<br />
- Auch Vermeidung von beruflichen Aktivitäten, die engere zwischenmenschliche Kontakte mit sich bringen, insbesondere aus Angst vor Kritik, Missbilligung, Zurückweisung oder brüsker Ablehnung.<br />
<br />
- Deshalb Hemmungen vor allem in neuen zwischenmenschlichen Situationen aufgrund der angenommenen eigenen Unzulänglichkeit.<br />
<br />
Die wichtigsten Merkmale sind also<br />
<br />
- übergroße Empfindsamkeit gegenüber der Ablehnung anderer (wobei sich die Betroffenen jedoch nach zwischenmenschlicher Nähe und vor allem Sicherheit sehnen),<br />
<br />
- Vermeidung enger Beziehungen, sei es beruflich, nachbarschaftlich, Freundeskreis, vor allem aber partnerschaftlich und intim,<br />
<br />
- und zwar aus Angst abgelehnt, zurückgewiesen, ausgegrenzt und damit gedemütigt und gekränkt zu werden.<br />
<br />
Dem entspricht ein mangelndes Selbstvertrauen, basierend auf der Furcht, sich lächerlich zu machen.<br />
<br />
Die Fachleute erklären diesen wichtigsten und wohl auch quälendsten Aspekt dieses Leidens mit dem ungelösten Konflikt zwischen "Bindungs-Angst" und "Bindungs-Sehnsucht".<br />
<br />
Gibt es noch unterschiedliche Typisierungen?<br />
<br />
Dabei scheinen sich nach entsprechenden Untersuchungen noch zwei unterschiedliche Typisierungen finden zu lassen, die ungefähr je die Hälfte der Betroffenen umfassen:<br />
<br />
- Die kühl-distanzierte Persönlichkeit: Das sind Menschen, die einerseits kühl-distanziert und andererseits gesellschafts-vermeidend auftreten. Die Probleme erwachsen vor allem im Zusammenhang mit der Unfähigkeit, warmherzige Gefühle auszudrücken (obgleich sie vorhanden sind) und damit enge intime Beziehungen einzugehen. Auch spielt ein gewisses Misstrauen gegenüber anderen Menschen eine hinderliche Rolle.<br />
<br />
- Die nachgiebig-ausnutzbare Persönlichkeit: Diese zweite Gruppe umfasst Menschen mit "nachgiebig-ausnutzbarem Vermeidungsverhalten" in zwischenmenschlichen Situationen. Das sind Personen, die sich durch andere ausgenutzt fühlen und denen es offenbar auch Mühe macht, anderen eine (selbstlose) Freude zu bereiten, wobei sie aber trotzdem nicht auf Distanz gehen und vor allem nicht "Nein" sagen können und deshalb als nachgiebig-ausnutzbar, wenn nicht gar missbrauchbar erscheinen.<br />
<br />
Ob sich diese zwei Typisierungen wirklich scharf abgrenzen lassen, sei dahin gestellt. Offenbar aber gibt es verschiedene Variationsmöglichkeiten und vor allem Überschneidungen einschließlich entsprechender Übergänge zur Normalität (siehe unten).<br />
<br />
Gibt es einen entscheidenden Belastungsfaktor?<br />
<br />
Die Frage nach einem entscheidenden Belastungsfaktor ist rasch gestellt und scheint leicht beantwortbar. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, auch wenn sich immer wieder das gleiche Belastungs-System wiederholt:<br />
<br />
- grundlegende Angst vor negativer Beurteilung,<br />
<br />
- Schüchternheit und durchgängiges Unbehagen im alltäglichen gesellschaftlichen Umgang.<br />
<br />
Das äußert sich beispielsweise in ständiger Verlegenheit, leichtem Erröten, vor allem aber in der Vermeidung sozialer und insbesondere beruflicher Aufgaben bzw. Herausforderungen. Ausgeprägte Minderwertigkeitsgefühle und insbesondere das Vermeidungsverhalten im zwischenmenschlichen Bereich über längere Zeit führen schließlich zu ernsten Einschränkungen dessen, was man heute eine "soziale Kompetenz" nennt.<br />
<br />
Oder kurz: Sich im Alltag zu behaupten, seinen Mann, seine Frau zu stehen, aus Misserfolgen zu lernen und Erfolge auch genießen zu können.<br />
<br />
Übergänge zur Normalität<br />
<br />
Dabei gibt es natürlich Übergänge zur Normalität: Es ist nicht falsch, seit jeher und vor allem in dieser unserer Zeit und Gesellschaft auch selbstkritisch und zurückhaltend bis vorsichtig zu sein. Es ist aber eine Frage der "Dosierung", inwieweit eine solche Haltung nützt oder behindert bis schadet.<br />
<br />
Eine gewisse, möglicherweise über die Norm hinausgehende Sensibilität gegenüber Kritik und potentieller Zurückweisung findet sich auch bei (über-)selbstkritischer Wesensart. Auch dort kann es häufig bzw. für den Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühles dazu kommen, dass die Betroffenen eigene Erwartungen und Vorstellungen über sich und ihre Umwelt infrage stellen und revidieren, sobald sie mit entsprechenden Schwierigkeiten konfrontiert werden.<br />
<br />
Auch fallen diese Menschen dadurch auf, dass sie sich nicht gerne in den Vordergrund drängen, anderen lieber den Vortritt lassen und bei Konflikten eher um Ausgleich bemüht sind.<br />
<br />
Das sind im Übrigen Eigenschaften, die den meisten durchaus zugute kommen (sollten), weiß man doch, dass es sich um "verträgliche", menschlich integre, selbstkritische, bescheidene (und damit gesellschaftlich-beruflich "ungefährliche") Mitmenschen handelt.<br />
<br />
Der Übergang zum Krankhaften aber, also einer nicht nur selbstunsicheren, sondern auch ängstlich-vermeidenden Persönlichkeit(sstörung) besteht vor allem in dem seelisch tiefgreifenden Muster von sozialer Gehemmtheit, von Unfähigkeitsgefühlen und Überempfindlichkeit gegenüber negativer Beurteilung. Und dies nicht durch irgend einen Auslöser angestoßen, der vielleicht tatsächlich "traumatischen" (seelisch verwundenden) Charakter hat, sondern seit jeher, zumindest seit dem frühen Erwachsenenalter. Und im Übrigen so ausgeprägt, dass es zu negativen psychosozialen, d. h. partnerschaftlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Konsequenzen kommen muss.<br />
<br />
Was kann eine solche Störung auslösen?<br />
<br />
Der wichtigste Aspekt, vor allem gegenüber der sozialen Phobie oder Sozialphobie (siehe später) ist der schon erwähnte Hinweis, dass dieses Verhaltensmuster bereits seit später Kindheit, zumindest aber seit der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter aufgetreten ist. Dies betrifft vor allem die grundlegende Unsicherheit im zwischenmenschlichen Kontakt sowie die Angst vor negativer Bewertung, Ablehnung oder Zurückweisung durch andere. Mit zunehmender Dauer und Vielfalt der Störungen kommt es dann zu dem zu erwartenden Teufelskreis bis hin zur Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, selbst alltägliche.<br />
<br />
Dafür haben die Betroffenen dann eine Reihe durchaus einsichtiger Gründe, zumindest aus ihrer Sicht: So möchten sie keine unabhängigen Entscheidungen fällen, um nicht andere zu verletzen. Und durch den drohenden Kompetenz-Verlust im Alltag haben sie natürlich zunehmend Angst, sich auf enge Beziehungen einzulassen oder neue zwischenmenschliche Erfahrungen zu machen. Grundlage ist die subjektive Befürchtung, dass sie den ihnen verbliebenen "Rest an Selbstsicherheit" auch noch einbüßen würden, wenn sie engere Beziehungen eingehen, bei denen doch jederzeit Verletzungen, Kränkungen, Demütigungen und Beschämungen drohen (müssen).<br />
<br />
Das führt natürlich zu einer Einstellung, die nicht nur unzufrieden macht, sondern auch missgestimmt, resigniert, ängstlich und deprimiert macht. Oder noch schlimmer: auf Außenstehende nicht nur wenig lebhaft, erfrischend, geistvoll, sondern auch zäh, stockend, matt, fad, leer, wenn nicht distanziert-unterkühlt bis misstrauisch, gelegentlich sogar feindselig erscheinend.<br />
<br />
Und wenn der Betreffende sich zu einer Beziehung aufrafft, dann handelt es sich fast nur um vorsichtige Beziehungs-Versuche mit gleich wieder eingeleiteten Rückzugsmanövern. Das äußert sich dann in ständigen Beziehungsabbrüchen oder treffender: Beziehungs-Zusammenbrüchen und nährt die sich selbst erfüllende Prophezeiung: "Ich hab's ja gewusst".<br />
<br />
Oder auf einen Nenner gebracht: ein Teufelskreis mit nachfolgender "Lebensverunstaltung" - und zwar dauerhaft, ohne Lerneffekt und damit letztlich "verheerender Schicksalhaftigkeit" (wenngleich hier nicht das Schicksal, sondern die eigene Wesensart die unselige Regie führt).<br />
<br />
Hypothetische Ursachen zur selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung<br />
<br />
Zur Frage, wie so etwas zustande kommt, gibt es verschiedene hypothetische Ansätze. Nachfolgend einige dazu in Stichworten (wobei man allerdings wissen muss, dass die Diagnose "selbstunsichere Persönlichkeitsstörung" erst seit wenigen Jahren offiziell eingeführt wurde, weshalb auch kaum größere Forschungsansätze dazu eingeleitet wurden und entsprechend praxis-relevante Untersuchungsergebnisse zur Verfügung stehen). Was diskutiert man im Einzelnen?<br />
<br />
- Zwischenmenschliche Ansätze: Manche Wissenschaftlicher sind der Meinung, dass nicht wenige seelische Störungen, vor allem aber die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung auf ein tief verwurzeltes Angstgefühl zurückgeht, und zwar als Ausdruck der Hilflosigkeit den elterlichen Erziehungspraktiken gegenüber. Die Folgen sind eine zunehmende Entfremdung, wenn nicht gar Feindseligkeit als natürliche Reaktion auf die in früher Kindheit erlebte Hilflosigkeit, später verstärkt durch den Teufelskreis dieser gehemmt-überempfindlichen Wesensart und die Reaktion der Umgebung. Und vor allem weil sich diese Menschen nicht getrauten ihre Gefühle der Hilflosigkeit, wenn nicht gar Feindseligkeit angstfrei zu artikulieren ("so etwas tut man nicht").<br />
<br />
Andere Wissenschaftlicher deuten den sozialen Rückzug und die Vermeidung von zwischenmenschlichen Kontakten als Selbstschutzreaktion gegenüber einer Angst, die aus unbefriedigenden fundamentalen Bedürfnissen nach Liebe (Bindungsangst) und Selbstintegrität (autonom, selbständig sein dürfen) resultiere. Da die Betreffenden keine entsprechenden Kontakte eingehen ("zwischenmenschlicher Trainingsverlust), lassen sich durch Erfolg oder Misserfolg auch keine sinnvollen Lebens-Konzepte ausbilden. Dadurch kommt es über kurz oder lang zu einer Art Selbstentfremdung, die irgendwann durch eine noch verhängnisvollere Entfremdung gegenüber den anderen verstärkt wird.<br />
<br />
Oder kurz: Man hat vermieden und schließlich verlernt, sich zwischenmenschlichen Kontakten auszusetzen, sie durchzustehen und aus ihnen zu lernen. Dadurch gerät man in einen immer stärkeren zwischenmenschlichen Entwicklungsrückstand und kann am Schluss tatsächlich nicht mehr "mithalten".<br />
<br />
- Biosoziale Lerntheorien: Immer häufiger werden aber auch so genannte biogenetische Ursachen diskutiert, vor allem eine persönlichkeitstypische Vulnerabilität (= Verwundbarkeit) in Form innerer Unruhe, Anspannung, Nervosität und damit mangelhafter Reagibilität und schließlich Verletzbarkeit.<br />
<br />
Oder kurz: Eine genetische Prädisposition (erblich bedingte Anlage), die bei ungünstiger Kombination durch die drohenden psychosozialen Konsequenzen im Alltag schließlich lebenslang belastet.<br />
<br />
So wird beispielsweise diskutiert, dass solche Menschen bereits als Kind entweder durch ein höchst "überdrehtes" bis reizbares zwischenmenschliches Kontaktmuster auffallen oder durch ein verschlossenes und in sich gekehrtes Verhalten irritieren. Die Folgen sind in beiden Fällen Zurückweisung, Abwertung, ja Ablehnung, ständige Kritik, Missbilligung, Einschränkungen, Benachteiligungen u.a.<br />
<br />
Unter solchen und ähnlichen Erziehungsbedingungen würde sich die Persönlichkeitsentwicklung eines solches Kindes fast zwangsläufig in Richtung Ängstlichkeit und soziale Vermeidung sozialer Herausforderungen bewegen. Die natürlichen Energien und Möglichkeiten seien dadurch bald erschöpft. Die Zurückweisungen und Abwertungen mündeten notgedrungen schließlich in eine Selbstabwertung und Selbstentfremdung. Und dies alles führe schließlich dazu, dass Freundschaften und soziale Bindungen kontinuierlich gemieden würden oder zumindest zunehmend angstbesetzt seien, was letzten Endes auch zu der verhängnisvollen Vermeidungs-Strategie beitrage.<br />
<br />
Tatsächlich haben bestimmte Studien gezeigt, dass Menschen mit stark ausgeprägten sozialen Ängsten ihre eigenen zwischenmenschlichen Fähigkeiten erheblich unterschätzen, sich überwiegend an unangenehme soziale Interaktionen ("beschämende Kontakte") erinnern und in Stress-Situationen häufig ungünstige und vor allem selbstbezogen-negative Gedanken entwickeln.<br />
<br />
Aus diesem Grunde sind sie schon psychophysiologisch (seelisch-körperlich) in ein ständig angehobenes bis krankhaft überhöhtes Erregungsniveau eingebunden, was sich in selbst harmlosen zwischenmenschlichen Situationen extrem steigern kann, eine Art seelisch-körperlicher Teufelskreis.<br />
<br />
Unter diesen Voraussetzungen - das sei schon jetzt vorweg genommen - empfehlen sich in therapeutischer Hinsicht vor allem einleitende Entspannungsübungen, um das überzogene körperliche Anspannungsniveau zu reduzieren, bevor man im Gespräch auf die ja zudem meist als unangenehm empfundenen Details des Alltags zu sprechen kommt.<br />
<br />
- Kognitions-theoretische Ansätze: Auch hier geht es um zwei Ebenen, nämlich eine möglicherweise biologische (z. B. erbliche, auf jeden Fall organisch fixierte) Empfindsamkeit, später aber erschwert durch eine erzieherisch beeinflusste zwischenmenschliche Verwundbarkeit. So sollen die Betroffenen im Laufe ihrer Entwicklung dazu neigen, zwischenmenschliche Gefahrensituationen und Krisen grundsätzlich oder zumindest überzogen als bedrohlich und gefahrvoll einzustufen. Damit haben sie einen Grund, sich zum Schutz ihrer Empfindsamkeit vor entsprechenden Risiken zu scheuen - gehen aber auch im Erfahrungsbereich ständig leer aus, werden doch dauernd neue Erfahrungen und vor allem die dafür notwendigen Lösungsansätze vermieden.<br />
<br />
Schließlich kann sich sogar diese Einstellung verselbstständigen, d.h. der Betroffene konstruiert eine zwar realitätsferne, für sich aber charakteristische Empfindsamkeit, wobei wissenschaftlich ausgedrückt - folgende Aspekte eine Rolle spielen können:<br />
<br />
    * eine zentrale Angst vor Ablehnung vermeintlicher Mängel<br />
<br />
    * eine übermäßige Neigung zur Selbstkritik<br />
<br />
    * eine zu hohe Erwartung oder zu weitreichende Ansprüche an die Möglichkeiten und Perspektiven zwischenmenschlicher Beziehungen<br />
<br />
    * eine durchgängige Fehleinschätzung der Bedrohlichkeit durch andere<br />
<br />
    * eine gewohnheitsmäßige Abwertung positiver Informationen.<br />
<br />
Oder kurz: Zu selbstkritisch, hält sich für unzureichend, mangelhaft, unattraktiv, meint, die anderen sehen das auch so, weshalb er sich lieber (ängstlich) bedeckt halten sollte, fühlt sich gelegentlich sogar bedroht und neigt vor allem dazu, selbst positive Rückmeldungen nicht ernst zu nehmen oder gar abzuwerten.<br />
<br />
Selbstunsichere Persönlichkeit - was könnte es sonst noch sein?<br />
<br />
Zur Frage der so genannten Differentialdiagnose, d. h.: was könnte es sonst noch sein? ist vor allem an zwei Krankheitsbilder zu denken, nämlich 1. die schizoide Persönlichkeitsstörung und 2. die soziale Phobie. Im Einzelnen:<br />
<br />
- Abgrenzung zur schizoiden Persönlichkeitsstörung: Einzelheiten zur schizoiden Persönlichkeit siehe das entsprechende Kapitel. Manche Wissenschaftler sind der Meinung, es handle sich bei dieser Persönlichkeitsstörung lediglich um eine Variante der selbstunsicher-vermeidenden Persönlichkeit. Andere sind der Ansicht, bei beiden Formen handele es sich um das Gleiche, mit unterschiedlichem Schwerpunkt.<br />
<br />
Inzwischen neigt die Mehrzahl der Experten dazu, tatsächlich zwei verschiedene Krankheitsbilder anzunehmen. Dabei ist es vor allem die Angst vor zwischenmenschlichen Kontakten und ihre (befürchteten negativen) Folgen, die den leidvollen Lebensinhalt der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung ausmachen. Und hier vor allem die Angst vor öffentlicher Kritik und drohender Zurückweisung, und zwar in einer Form, wie sie bei Patienten mit schizoider Persönlichkeitsstörung nicht so ausgeprägt sind, falls überhaupt.<br />
<br />
- Abgrenzung zur sozialen Phobie: Sehr viel mehr Probleme macht die Unterscheidung gegenüber der sozialen Phobie oder Sozialphobie, also der "Angst vor dem anderen schlechthin". Tatsächlich dürfte es eine nicht unerhebliche Zahl von Betroffenen geben, die beide Leiden bzw. Diagnosen auf sich vereinigen (Fachbegriff: Ko-Morbidität, d. h. Erkrankung an zwei oder gar mehreren Leiden gleichzeitig). Doch es gibt bedeutsame, insbesondere für den Alltag relevante Unterschiede:<br />
<br />
- Danach haben Sozialphobiker zumeist eng umschriebene Phobien (Zwangsbefürchtungen), beispielsweise vor Prüfungen, vor öffentlichem Auftreten, in Menschenansammlungen u.a.<br />
<br />
- Dagegen ist die Zahl der ängstigenden Sozialsituationen bei selbstunsicheren Persönlichkeitsstörungen erheblich größer. Und sie betrifft zugleich die unterschiedlichsten beruflichen und privaten Bereiche.<br />
<br />
- Im Gegensatz zur Sozialphobie reicht die Entwicklung der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung in der Regel "ohne Grund" bis in die Kindheit zurück. Dagegen geht die Sozialphobie zumeist auf ein traumatisierendes Erlebnis (seelisch und psychosozial verwundend) zurück, und zwar entweder im Erwachsenenalter oder in Jugend bzw. Kindheit.<br />
<br />
An ein solcher Ereignis kann sich der selbstunsichere persönlichkeitsgestörte Patient also nur selten erinnern und wenn, dann scheint es eine eher vorgeschobene Erklärung zu sein.<br />
<br />
- Auch wird die soziale Phobie eindeutiger ich-dyston erlebt, d. h. mit der eigenen Wesensart nicht im Einklang befindlich, irgendwie fremd, nicht zur eigenen Persönlichkeitsstruktur gehörig. Dagegen geben nicht wenige selbstunsichere Menschen zu, dass sich ihr mit Angst und Vermeidung verknüpftes Verhaltensmuster durchaus ich-synton darstellt, also im Einklang mit ihrer Wesensart ("gehört trotz allem irgendwie zu mir").<br />
<br />
- Auch verharren Personen mit ängstlich-vermeidender Persönlichkeit zumeist in einem ungelösten zwischenmenschlichen Konflikt. So lassen sie sich nicht gerne auf vertrauensvolle, möglicherweise sogar intime Beziehungen ein, um sich "nicht selbst zu verlieren". Oder auch um sich nicht allzu "selbstsicher und unabhängig" zu geben, damit sie andere damit nicht verletzen können, was ihnen ausgesprochen peinlich wäre. Das aber sind ohnehin ungewöhnliche Ansichten, die selbst dem Patienten mit einer Sozialphobie eher fremd sind.<br />
<br />
Gesamthaft gesehen aber ersieht man aus diesen wissenschaftlich erarbeiten Unterscheidungskriterien sehr wohl, dass es nicht nur Abgrenzungs-Schwierigkeiten und Überschneidungen gibt, sondern dass das letzte Wort in dieser Hinsicht auch wissenschaftlich noch nicht gesprochen ist.<br />
<br />
Was kann man tun?<br />
<br />
Auch wenn es so manche Differenzierungs-Schwierigkeiten geben mag, eines bleibt doch tröstlich: Die Therapie ist bei den verschiedenen, möglicherweise sich überlappenden Krankheitsbildern weitgehend gleich. Was steht also zur Verfügung? Nachfolgend eine kurzgefasste Übersicht (Einzelheiten siehe Fachliteratur):<br />
<br />
Möglich, wenngleich eher selten ist im Rahmen einer Psychoanalyse (siehe diese) eine Fokal-Therapie, eine psychoanalytische Kurzzeit-Therapie oder die Langzeitbehandlung mit dem Couchsetting, also die klassische Situation des liegenden Patienten mit dem Therapeuten am Kopfende. Bei der so genannten Interpersonellen Psychotherapie wird gelegentlich zur Verstärkung der Lernerfahrung auch psychoedukativ vorgegangen, d. h. zwischen den Psychotherapie-Sitzungen im direkten Lebensumfeld übend.<br />
<br />
Das leitet zur Verhaltenstherapie über, die immer häufiger genutzt wird. Gerade soziale Unsicherheiten, Sozialphobien und sonstige soziale Ängste gehören zu den bestuntersuchten Störungsbereichen im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Deshalb gibt es nach Ansicht vieler Fachleute hier die am weitesten ausgearbeiteten Therapiekonzepte, auch an Patienten mit selbstunsicherer Persönlichkeitsstörung.<br />
<br />
Mittelpunkt einer solchen Behandlung ist das Training sozialer Fertigkeiten, das zumeist in Therapiegruppen durchgeführt wird (siehe unten). Dazu gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Techniken, z. B. (in der Fachsprache): Verhaltenseinübung, Modellvorgabe, direkte Instruktionen, gezielte Hilfestellungen, Verhaltensrückmeldungen, Rollenspiele, Video-Feedback, direkte Übungen in Alltagssituationen u.a.<br />
<br />
Die Erfolge sind teils ermutigend, teils begrenzt. Besonders die Gefühle von Einsamkeit und Alleingelassensein scheinen sich auch durch ein intensives Sozialtraining nicht in jedem Fall so beeinflussen zu lassen, dass man am Schluss der Therapie von "Normalität" sprechen könnte. Aber auch eine Milderung der psychosozialen Beeinträchtigungen im Alltag kann gerade bei Persönlichkeitsstörungen als ein erfreulicher (Teil-)Erfolg gewertet werden.<br />
<br />
Vor allem diese Erkenntnis lässt mitunter eine parallel laufende Behandlung von Gruppen- und Einzeltherapie sinnvoll erscheinen. In Letzterer kann vor allem intensiver an allgemeine Lebensprobleme und Lebensziele des Patienten herangegangen werden. Aufgrund der ja tiefen Unsicherheit muss man dem Patienten mitunter längere Zeit und auch persönliche Möglichkeiten einräumen, sich mit der Realität der eigenen Unsicherheit und Widersprüche auseinander zusetzen. Dies wiederum lässt sich eher in einzeltherapeutischen Gespräche realisieren, wenngleich unterstützt durch die erwähnte Gruppentherapie. Entscheidend ist offenbar die Kombination aus einsichts-orientierter Therapie sowie Einübung "prosozialer Autonomie".<br />
<br />
In nicht wenigen Fällen ist es also nicht sinnvoll, allzu lange "einsichts-orientiert" zuzuwarten, bis sich die gesellschaftliche Autonomie langsam zu entfalten beginnt. Erfolgreicher ist eine möglichst frühzeitige wechselseitige Verstärkung dieser beiden Behandlungsstrategien - so die neueren Erkenntnisse.<br />
<br />
Ob sich das im Alltag von Klinik und Praxis auch durchsetzen lässt, zumindest in absehbarer Zeit, wird allerdings von manchen Wissenschaftlern bezweifelt. Doch gerade die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung wäre ein schönes Beispiel für die (wiederentdeckte) Möglichkeit, unterschiedliche therapeutische Strategien und Methoden zeitgleich durchzuführen.<br />
<br />
Dies vor allem im Interesse einer Gruppe von Patienten, die von ihrem Leiden zwar "lautlos", im Grunde aber besonders hart beeinträchtigt, weil vor allem in ihrer zwischenmenschlichen Entfaltung einschließlich beruflicher Konsequenzen benachteiligt sind.<br />
<br />
LITERATUR<br />
<br />
Sehr spezielles Thema, das erst in den letzten Jahren detailliert untersucht und bearbeitet wurde, inzwischen aber eine wachsende Zahl von wissenschaftlichen Publikationen bietet.<br />
<br />
Grundlage vorliegender Ausführungen ist das spezielle Kapitel in<br />
<br />
P. Fiedler: Persönlichkeitsstörungen. Beltz-PVU, Weinheim 2001<br />
<br />
In diesem Standardwerk findet sich auch eine sonst nirgends zu findende Fülle von (auch deutschsprachiger) Fachliteratur zum Thema Persönlichkeitsstörungen im Allgemeinen und zur selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung im Speziellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/selbstunsicherheit.html" target="_blank">http://www.psychosoziale-gesundheit.net/...rheit.html</a><br />
<br />
Die selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung<br />
<br />
Unsicher und gehemmt, ja ängstlich alle Kontakte meidend, das sind nicht wenige Mitmenschen. Dazu das Gefühl, nicht nur unfähig, sondern unbeholfen, unattraktiv, ja minderwertig zu sein, heimlich von allen abgelehnt oder gar lächerlich gemacht zu werden. Und deshalb Rückzug, Trainingsverlust im zwischenmenschlichen Alltag und damit Isolationsgefahr und zuletzt ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr herauszukommen meint. Das kann eine bedauernswerte Wesensart sein, nicht gerade üblich, aber auch nicht krankhaft, es kann aber auch eine Persönlichkeitsstörung sein, ein tief eingewurzeltes Fehlverhalten mit entsprechenden zwischenmenschlichen, d.h. partnerschaftlichen, nachbarschaftlichen und beruflichen Konsequenzen und zahlreichen gesellschaftlichen Konflikten. Oder konkret: eine selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung.<br />
<br />
Was versteht man darunter und vor allem: was kann man tun?<br />
<br />
Erwähnte Fachbegriffe:<br />
<br />
Persönlichkeitsstörung - Psychopathie - abnorme Persönlichkeit - Charakterneurose - dissoziale Persönlichkeit - Soziopathie - psychopathische Persönlichkeit - selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung - sensitiver Charakter - selbstunsichere Persönlichkeit - schizoide Persönlichkeitsstörung - ängstlich-vermeidende Menschen - Angst vor den anderen - Bindungs-Angst - Bindungs-Sehnsucht - kühl-distanzierte Persönlichkeit - nachgiebig-ausnutzbare Persönlichkeit - Schüchternheit - Verlegenheit - Minderwertigkeitsgefühle - Vermeidungsverhalten - soziale Kompetenz - überzogene Selbstkritik - Selbstunsicherheit - Unfähigkeitsgefühle - soziale Gehemmtheit - soziale Phobie - Sozialphobie - schizoide Persönlichkeitsstörung - Angst vor negativer Bewertung - Beschämungs-Angst - Entscheidungsunfähigkeit - Alltags-Trainingsverlust - abnehmende Kompetenz im Alltag - Demütigungs-Angst - Kränkungs-Angst - Verletzungs-Angst - vorbeugende Feindseligkeit - sich selbst erfüllende Prophezeiung - negative Erziehungspraktiken - persönlichkeitstypische Vulnerabilität (Verwundbarkeit) - erhöhte Verletzbarkeit - beschämende Kontakte - überzogene Selbstkritik - überhöhte Erwartungshaltung - Entspannungsübungen - Psychoanalyse - Fokal-Therapie - psychoanalytische Kurzzeit-Therapie - Couchsetting - Interpersonelle Psychotherapie - psychoedukative Psychotherapie - Verhaltenstherapie - Rollenspiele - Video-Feedback-Sozialtraining - u.a.m.<br />
<br />
Selbstunsicher, gehemmt, ängstlich alle Kontakte vermeidend, von Unfähigkeitsgefühlen geplagt, der irrigen Überzeugung dem Schicksal hilflos ausgeliefert, unbeholfen, unattraktiv, ja minderwertig zu sein und deshalb - offen oder versteckt - kritisiert, abgelehnt oder gar lächerlich gemacht zu werden und sich daher vor Scham, Furcht oder regelrechter Panik bei "drohenden" sozialen Kontakten immer mehr zurückzuziehen und in die Isolation zu geraten - das ist nicht so selten, wie man gemeinhin annimmt. Und für das nähere und weitere Umfeld, zumindest die meisten, sind solche Menschen durchaus bequem, ja angenehm, "pflegeleicht", problemlos zu gängeln, trauen sie sich doch ohnehin nichts zu, insbesondere nicht "Nein" zu sagen.<br />
<br />
Und wenn dies so pathologische (krankhafte) Formen annimmt, dass die Betreffenden damit ihr Leben ruinieren (und vielleicht das von manchen Angehörigen dazu), dann nennt man das heute eine selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung.<br />
<br />
Was versteht man darunter? Was belastet diese Menschen? Und vor allem: Was kann man tun?<br />
<br />
Nachfolgend ein Überblick im Rahmen des größeren Themenkreises Persönlichkeitsstörungen. Im Einzelnen:<br />
<br />
Persönlichkeitsstörungen einst und heute - ein Überblick<br />
<br />
Die selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörungen gehören - wie der Name sagt - zu den Persönlichkeitsstörungen, früher auch als Psychopathien, Soziopathien, psychopathische Persönlichkeit (-störungen) u.a. bezeichnet. Einzelheiten dazu siehe der nachfolgende Kasten.<br />
<br />
Persönlichkeitsstörungen einst und heute<br />
<br />
- Begriff: Neben dem inzwischen allseits anerkannten und am häufigsten gebrauchten Begriff Persönlichkeitsstörung wurden früher bedeutungsgleich oder zumindest bedeutungsähnlich gebraucht: abnorme Persönlichkeit, Charakterneurose, dissoziale Persönlichkeit, Soziopathie, psychopathische Persönlichkeit u.a. Persönlichkeitsstörung ist zu bevorzugen, weil international gebräuchlich, besser definiert und (noch) wertfrei verstanden.<br />
<br />
- Definition: Von Persönlichkeitsstörung spricht man, wenn eine Persönlichkeitsstruktur durch starke Ausprägung bestimmter Merkmale so akzentuiert ist, dass sich hieraus ernsthafte Leidenszustände und/oder Konflikte ergeben. Im Allgemeinen handelt es sich um ein tief eingewurzeltes Fehlverhalten mit entsprechenden zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Problemen. Tritt in der Regel erstmals in der Jugend auf und verblasst im mittleren und höheren Lebensalter oft wieder.<br />
<br />
- Beispiele: zahlreiche Typologisierungen, wobei die Grenzen zwischen Persönlichkeitsstörung und noch als gesund zu bewertender ("grenzwertiger") Persönlichkeitsstruktur oft fließend sind. Häufig gebrauchte Diagnosen sind:<br />
<br />
hyperthyme, paranoide, schizoide, hysterische, depressive, sensitive, asthenische, anankastische (zwanghafte), erregbare, passiv-aggressive, antisoziale u.a. Persönlichkeitsstörungen. Weitere Einzelheiten siehe das allgemeine Kapitel über Persönlichkeitsstörungen.<br />
<br />
- Ursachen: wahrscheinlich mehrschichtig, d.h. erblich, psychologisch verstehbar, manchmal auch hirnorganisch mitbedingte Entstehungsweise.<br />
<br />
- Therapeutische Möglichkeiten: je nach Art der Persönlichkeitsstörung Schwerpunkt auf Psychotherapie (insbesondere stützende Verfahren, Verhaltenstherapie, Entspannungsmethoden, und zwar in Einzel- und Gruppentherapie ferner soziotherapeutische Hilfen und Korrekturen sowie ggf. Pharmakotherapie, z. B. Neuroleptika (Antipsychotika) und/oder Antidepressiva.<br />
<br />
Begriff<br />
<br />
Der Begriff "selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung" ist relativ neu. Das Krankheitsbild bzw. die davon Betroffenen gibt es zwar seit Menschengedenken, aber nicht immer wurde es auch als krankhaft erkannt und vor allem anerkannt und erst seit etwa 8 Jahrzehnten auch wissenschaftlich erforscht und beschrieben. Dies zumeist unter den Bezeichnungen "sensitiver Charakter" (Kretschmer, 1921) bzw. "selbstunsichere Persönlichkeit" (Schneider, 1923). Manchmal wurde auch die so genannte "schizoide Persönlichkeitsstörung" (siehe diese) zur Charakterisierung solch ängstlich-vermeidender Menschen herangezogen. Inzwischen gilt dies aber als ein eigenes Krankheitsbild, d. h. man hat gelernt, sorgfältiger zwischen den einzelnen Persönlichkeitsstörungen zu unterscheiden (um damit auch gezielter behandeln zu können - siehe später).<br />
<br />
Was belastet einen krankhaft selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden Menschen?<br />
<br />
Die weltweit wichtigsten und derzeit tonangebenden Institutionen, was die diagnostischen Kriterien (Kennzeichen) in der Medizin allgemein und in der Psychiatrie im Speziellen anbelangt, sind die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihrer Internationalen Klassifikation seelischer Störungen - ICD-10 und die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung (APA) mit ihrem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen - DSM-IV. Sie definieren dieses Leiden nicht unbedingt deckungsgleich, aber doch weitgehend übereinstimmend, und zwar mit folgenden Haupt-Charakteristika (Zusammenfassung beider Diagnose-Kriterien):<br />
<br />
Ein krankhaft selbstunsicherer und ängstlich-vermeidender Mensch leidet demnach unter einer tiefgreifenden und schon früh im Leben erkennbaren und belastenden sozialen Gehemmtheit, unter Unfähigkeitsgefühlen und Überempfindlichkeit gegenüber jeglicher negativer Beurteilung.<br />
<br />
Im Einzelnen (in Stichworten):<br />
<br />
- Hält sich für gesellschaftlich unbeholfen, persönlich unattraktiv, ja unterlegen, wenn nicht gar minderwertig gegenüber anderen.<br />
<br />
- Ständige und vor allem ausgeprägte Sorge, in sozialen Situationen kritisiert oder abgelehnt zu werden.<br />
<br />
- Überhaupt andauernde und umfassende Gefühle von Anspannung, Nervosität und genereller Besorgtheit allem und jedem gegenüber.<br />
<br />
- Lässt sich nur ungern oder gar widerwillig mit Menschen ein, außer er ist sich sicher, von den anderen auch wirklich geduldet, akzeptiert oder gemocht zu werden.<br />
<br />
- Zurückhaltung vor allem in intimen Beziehungen, aus Furcht, beschämt oder lächerlich gemacht zu werden.<br />
<br />
- Auch Vermeidung von beruflichen Aktivitäten, die engere zwischenmenschliche Kontakte mit sich bringen, insbesondere aus Angst vor Kritik, Missbilligung, Zurückweisung oder brüsker Ablehnung.<br />
<br />
- Deshalb Hemmungen vor allem in neuen zwischenmenschlichen Situationen aufgrund der angenommenen eigenen Unzulänglichkeit.<br />
<br />
Die wichtigsten Merkmale sind also<br />
<br />
- übergroße Empfindsamkeit gegenüber der Ablehnung anderer (wobei sich die Betroffenen jedoch nach zwischenmenschlicher Nähe und vor allem Sicherheit sehnen),<br />
<br />
- Vermeidung enger Beziehungen, sei es beruflich, nachbarschaftlich, Freundeskreis, vor allem aber partnerschaftlich und intim,<br />
<br />
- und zwar aus Angst abgelehnt, zurückgewiesen, ausgegrenzt und damit gedemütigt und gekränkt zu werden.<br />
<br />
Dem entspricht ein mangelndes Selbstvertrauen, basierend auf der Furcht, sich lächerlich zu machen.<br />
<br />
Die Fachleute erklären diesen wichtigsten und wohl auch quälendsten Aspekt dieses Leidens mit dem ungelösten Konflikt zwischen "Bindungs-Angst" und "Bindungs-Sehnsucht".<br />
<br />
Gibt es noch unterschiedliche Typisierungen?<br />
<br />
Dabei scheinen sich nach entsprechenden Untersuchungen noch zwei unterschiedliche Typisierungen finden zu lassen, die ungefähr je die Hälfte der Betroffenen umfassen:<br />
<br />
- Die kühl-distanzierte Persönlichkeit: Das sind Menschen, die einerseits kühl-distanziert und andererseits gesellschafts-vermeidend auftreten. Die Probleme erwachsen vor allem im Zusammenhang mit der Unfähigkeit, warmherzige Gefühle auszudrücken (obgleich sie vorhanden sind) und damit enge intime Beziehungen einzugehen. Auch spielt ein gewisses Misstrauen gegenüber anderen Menschen eine hinderliche Rolle.<br />
<br />
- Die nachgiebig-ausnutzbare Persönlichkeit: Diese zweite Gruppe umfasst Menschen mit "nachgiebig-ausnutzbarem Vermeidungsverhalten" in zwischenmenschlichen Situationen. Das sind Personen, die sich durch andere ausgenutzt fühlen und denen es offenbar auch Mühe macht, anderen eine (selbstlose) Freude zu bereiten, wobei sie aber trotzdem nicht auf Distanz gehen und vor allem nicht "Nein" sagen können und deshalb als nachgiebig-ausnutzbar, wenn nicht gar missbrauchbar erscheinen.<br />
<br />
Ob sich diese zwei Typisierungen wirklich scharf abgrenzen lassen, sei dahin gestellt. Offenbar aber gibt es verschiedene Variationsmöglichkeiten und vor allem Überschneidungen einschließlich entsprechender Übergänge zur Normalität (siehe unten).<br />
<br />
Gibt es einen entscheidenden Belastungsfaktor?<br />
<br />
Die Frage nach einem entscheidenden Belastungsfaktor ist rasch gestellt und scheint leicht beantwortbar. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, auch wenn sich immer wieder das gleiche Belastungs-System wiederholt:<br />
<br />
- grundlegende Angst vor negativer Beurteilung,<br />
<br />
- Schüchternheit und durchgängiges Unbehagen im alltäglichen gesellschaftlichen Umgang.<br />
<br />
Das äußert sich beispielsweise in ständiger Verlegenheit, leichtem Erröten, vor allem aber in der Vermeidung sozialer und insbesondere beruflicher Aufgaben bzw. Herausforderungen. Ausgeprägte Minderwertigkeitsgefühle und insbesondere das Vermeidungsverhalten im zwischenmenschlichen Bereich über längere Zeit führen schließlich zu ernsten Einschränkungen dessen, was man heute eine "soziale Kompetenz" nennt.<br />
<br />
Oder kurz: Sich im Alltag zu behaupten, seinen Mann, seine Frau zu stehen, aus Misserfolgen zu lernen und Erfolge auch genießen zu können.<br />
<br />
Übergänge zur Normalität<br />
<br />
Dabei gibt es natürlich Übergänge zur Normalität: Es ist nicht falsch, seit jeher und vor allem in dieser unserer Zeit und Gesellschaft auch selbstkritisch und zurückhaltend bis vorsichtig zu sein. Es ist aber eine Frage der "Dosierung", inwieweit eine solche Haltung nützt oder behindert bis schadet.<br />
<br />
Eine gewisse, möglicherweise über die Norm hinausgehende Sensibilität gegenüber Kritik und potentieller Zurückweisung findet sich auch bei (über-)selbstkritischer Wesensart. Auch dort kann es häufig bzw. für den Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühles dazu kommen, dass die Betroffenen eigene Erwartungen und Vorstellungen über sich und ihre Umwelt infrage stellen und revidieren, sobald sie mit entsprechenden Schwierigkeiten konfrontiert werden.<br />
<br />
Auch fallen diese Menschen dadurch auf, dass sie sich nicht gerne in den Vordergrund drängen, anderen lieber den Vortritt lassen und bei Konflikten eher um Ausgleich bemüht sind.<br />
<br />
Das sind im Übrigen Eigenschaften, die den meisten durchaus zugute kommen (sollten), weiß man doch, dass es sich um "verträgliche", menschlich integre, selbstkritische, bescheidene (und damit gesellschaftlich-beruflich "ungefährliche") Mitmenschen handelt.<br />
<br />
Der Übergang zum Krankhaften aber, also einer nicht nur selbstunsicheren, sondern auch ängstlich-vermeidenden Persönlichkeit(sstörung) besteht vor allem in dem seelisch tiefgreifenden Muster von sozialer Gehemmtheit, von Unfähigkeitsgefühlen und Überempfindlichkeit gegenüber negativer Beurteilung. Und dies nicht durch irgend einen Auslöser angestoßen, der vielleicht tatsächlich "traumatischen" (seelisch verwundenden) Charakter hat, sondern seit jeher, zumindest seit dem frühen Erwachsenenalter. Und im Übrigen so ausgeprägt, dass es zu negativen psychosozialen, d. h. partnerschaftlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Konsequenzen kommen muss.<br />
<br />
Was kann eine solche Störung auslösen?<br />
<br />
Der wichtigste Aspekt, vor allem gegenüber der sozialen Phobie oder Sozialphobie (siehe später) ist der schon erwähnte Hinweis, dass dieses Verhaltensmuster bereits seit später Kindheit, zumindest aber seit der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter aufgetreten ist. Dies betrifft vor allem die grundlegende Unsicherheit im zwischenmenschlichen Kontakt sowie die Angst vor negativer Bewertung, Ablehnung oder Zurückweisung durch andere. Mit zunehmender Dauer und Vielfalt der Störungen kommt es dann zu dem zu erwartenden Teufelskreis bis hin zur Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, selbst alltägliche.<br />
<br />
Dafür haben die Betroffenen dann eine Reihe durchaus einsichtiger Gründe, zumindest aus ihrer Sicht: So möchten sie keine unabhängigen Entscheidungen fällen, um nicht andere zu verletzen. Und durch den drohenden Kompetenz-Verlust im Alltag haben sie natürlich zunehmend Angst, sich auf enge Beziehungen einzulassen oder neue zwischenmenschliche Erfahrungen zu machen. Grundlage ist die subjektive Befürchtung, dass sie den ihnen verbliebenen "Rest an Selbstsicherheit" auch noch einbüßen würden, wenn sie engere Beziehungen eingehen, bei denen doch jederzeit Verletzungen, Kränkungen, Demütigungen und Beschämungen drohen (müssen).<br />
<br />
Das führt natürlich zu einer Einstellung, die nicht nur unzufrieden macht, sondern auch missgestimmt, resigniert, ängstlich und deprimiert macht. Oder noch schlimmer: auf Außenstehende nicht nur wenig lebhaft, erfrischend, geistvoll, sondern auch zäh, stockend, matt, fad, leer, wenn nicht distanziert-unterkühlt bis misstrauisch, gelegentlich sogar feindselig erscheinend.<br />
<br />
Und wenn der Betreffende sich zu einer Beziehung aufrafft, dann handelt es sich fast nur um vorsichtige Beziehungs-Versuche mit gleich wieder eingeleiteten Rückzugsmanövern. Das äußert sich dann in ständigen Beziehungsabbrüchen oder treffender: Beziehungs-Zusammenbrüchen und nährt die sich selbst erfüllende Prophezeiung: "Ich hab's ja gewusst".<br />
<br />
Oder auf einen Nenner gebracht: ein Teufelskreis mit nachfolgender "Lebensverunstaltung" - und zwar dauerhaft, ohne Lerneffekt und damit letztlich "verheerender Schicksalhaftigkeit" (wenngleich hier nicht das Schicksal, sondern die eigene Wesensart die unselige Regie führt).<br />
<br />
Hypothetische Ursachen zur selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung<br />
<br />
Zur Frage, wie so etwas zustande kommt, gibt es verschiedene hypothetische Ansätze. Nachfolgend einige dazu in Stichworten (wobei man allerdings wissen muss, dass die Diagnose "selbstunsichere Persönlichkeitsstörung" erst seit wenigen Jahren offiziell eingeführt wurde, weshalb auch kaum größere Forschungsansätze dazu eingeleitet wurden und entsprechend praxis-relevante Untersuchungsergebnisse zur Verfügung stehen). Was diskutiert man im Einzelnen?<br />
<br />
- Zwischenmenschliche Ansätze: Manche Wissenschaftlicher sind der Meinung, dass nicht wenige seelische Störungen, vor allem aber die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung auf ein tief verwurzeltes Angstgefühl zurückgeht, und zwar als Ausdruck der Hilflosigkeit den elterlichen Erziehungspraktiken gegenüber. Die Folgen sind eine zunehmende Entfremdung, wenn nicht gar Feindseligkeit als natürliche Reaktion auf die in früher Kindheit erlebte Hilflosigkeit, später verstärkt durch den Teufelskreis dieser gehemmt-überempfindlichen Wesensart und die Reaktion der Umgebung. Und vor allem weil sich diese Menschen nicht getrauten ihre Gefühle der Hilflosigkeit, wenn nicht gar Feindseligkeit angstfrei zu artikulieren ("so etwas tut man nicht").<br />
<br />
Andere Wissenschaftlicher deuten den sozialen Rückzug und die Vermeidung von zwischenmenschlichen Kontakten als Selbstschutzreaktion gegenüber einer Angst, die aus unbefriedigenden fundamentalen Bedürfnissen nach Liebe (Bindungsangst) und Selbstintegrität (autonom, selbständig sein dürfen) resultiere. Da die Betreffenden keine entsprechenden Kontakte eingehen ("zwischenmenschlicher Trainingsverlust), lassen sich durch Erfolg oder Misserfolg auch keine sinnvollen Lebens-Konzepte ausbilden. Dadurch kommt es über kurz oder lang zu einer Art Selbstentfremdung, die irgendwann durch eine noch verhängnisvollere Entfremdung gegenüber den anderen verstärkt wird.<br />
<br />
Oder kurz: Man hat vermieden und schließlich verlernt, sich zwischenmenschlichen Kontakten auszusetzen, sie durchzustehen und aus ihnen zu lernen. Dadurch gerät man in einen immer stärkeren zwischenmenschlichen Entwicklungsrückstand und kann am Schluss tatsächlich nicht mehr "mithalten".<br />
<br />
- Biosoziale Lerntheorien: Immer häufiger werden aber auch so genannte biogenetische Ursachen diskutiert, vor allem eine persönlichkeitstypische Vulnerabilität (= Verwundbarkeit) in Form innerer Unruhe, Anspannung, Nervosität und damit mangelhafter Reagibilität und schließlich Verletzbarkeit.<br />
<br />
Oder kurz: Eine genetische Prädisposition (erblich bedingte Anlage), die bei ungünstiger Kombination durch die drohenden psychosozialen Konsequenzen im Alltag schließlich lebenslang belastet.<br />
<br />
So wird beispielsweise diskutiert, dass solche Menschen bereits als Kind entweder durch ein höchst "überdrehtes" bis reizbares zwischenmenschliches Kontaktmuster auffallen oder durch ein verschlossenes und in sich gekehrtes Verhalten irritieren. Die Folgen sind in beiden Fällen Zurückweisung, Abwertung, ja Ablehnung, ständige Kritik, Missbilligung, Einschränkungen, Benachteiligungen u.a.<br />
<br />
Unter solchen und ähnlichen Erziehungsbedingungen würde sich die Persönlichkeitsentwicklung eines solches Kindes fast zwangsläufig in Richtung Ängstlichkeit und soziale Vermeidung sozialer Herausforderungen bewegen. Die natürlichen Energien und Möglichkeiten seien dadurch bald erschöpft. Die Zurückweisungen und Abwertungen mündeten notgedrungen schließlich in eine Selbstabwertung und Selbstentfremdung. Und dies alles führe schließlich dazu, dass Freundschaften und soziale Bindungen kontinuierlich gemieden würden oder zumindest zunehmend angstbesetzt seien, was letzten Endes auch zu der verhängnisvollen Vermeidungs-Strategie beitrage.<br />
<br />
Tatsächlich haben bestimmte Studien gezeigt, dass Menschen mit stark ausgeprägten sozialen Ängsten ihre eigenen zwischenmenschlichen Fähigkeiten erheblich unterschätzen, sich überwiegend an unangenehme soziale Interaktionen ("beschämende Kontakte") erinnern und in Stress-Situationen häufig ungünstige und vor allem selbstbezogen-negative Gedanken entwickeln.<br />
<br />
Aus diesem Grunde sind sie schon psychophysiologisch (seelisch-körperlich) in ein ständig angehobenes bis krankhaft überhöhtes Erregungsniveau eingebunden, was sich in selbst harmlosen zwischenmenschlichen Situationen extrem steigern kann, eine Art seelisch-körperlicher Teufelskreis.<br />
<br />
Unter diesen Voraussetzungen - das sei schon jetzt vorweg genommen - empfehlen sich in therapeutischer Hinsicht vor allem einleitende Entspannungsübungen, um das überzogene körperliche Anspannungsniveau zu reduzieren, bevor man im Gespräch auf die ja zudem meist als unangenehm empfundenen Details des Alltags zu sprechen kommt.<br />
<br />
- Kognitions-theoretische Ansätze: Auch hier geht es um zwei Ebenen, nämlich eine möglicherweise biologische (z. B. erbliche, auf jeden Fall organisch fixierte) Empfindsamkeit, später aber erschwert durch eine erzieherisch beeinflusste zwischenmenschliche Verwundbarkeit. So sollen die Betroffenen im Laufe ihrer Entwicklung dazu neigen, zwischenmenschliche Gefahrensituationen und Krisen grundsätzlich oder zumindest überzogen als bedrohlich und gefahrvoll einzustufen. Damit haben sie einen Grund, sich zum Schutz ihrer Empfindsamkeit vor entsprechenden Risiken zu scheuen - gehen aber auch im Erfahrungsbereich ständig leer aus, werden doch dauernd neue Erfahrungen und vor allem die dafür notwendigen Lösungsansätze vermieden.<br />
<br />
Schließlich kann sich sogar diese Einstellung verselbstständigen, d.h. der Betroffene konstruiert eine zwar realitätsferne, für sich aber charakteristische Empfindsamkeit, wobei wissenschaftlich ausgedrückt - folgende Aspekte eine Rolle spielen können:<br />
<br />
    * eine zentrale Angst vor Ablehnung vermeintlicher Mängel<br />
<br />
    * eine übermäßige Neigung zur Selbstkritik<br />
<br />
    * eine zu hohe Erwartung oder zu weitreichende Ansprüche an die Möglichkeiten und Perspektiven zwischenmenschlicher Beziehungen<br />
<br />
    * eine durchgängige Fehleinschätzung der Bedrohlichkeit durch andere<br />
<br />
    * eine gewohnheitsmäßige Abwertung positiver Informationen.<br />
<br />
Oder kurz: Zu selbstkritisch, hält sich für unzureichend, mangelhaft, unattraktiv, meint, die anderen sehen das auch so, weshalb er sich lieber (ängstlich) bedeckt halten sollte, fühlt sich gelegentlich sogar bedroht und neigt vor allem dazu, selbst positive Rückmeldungen nicht ernst zu nehmen oder gar abzuwerten.<br />
<br />
Selbstunsichere Persönlichkeit - was könnte es sonst noch sein?<br />
<br />
Zur Frage der so genannten Differentialdiagnose, d. h.: was könnte es sonst noch sein? ist vor allem an zwei Krankheitsbilder zu denken, nämlich 1. die schizoide Persönlichkeitsstörung und 2. die soziale Phobie. Im Einzelnen:<br />
<br />
- Abgrenzung zur schizoiden Persönlichkeitsstörung: Einzelheiten zur schizoiden Persönlichkeit siehe das entsprechende Kapitel. Manche Wissenschaftler sind der Meinung, es handle sich bei dieser Persönlichkeitsstörung lediglich um eine Variante der selbstunsicher-vermeidenden Persönlichkeit. Andere sind der Ansicht, bei beiden Formen handele es sich um das Gleiche, mit unterschiedlichem Schwerpunkt.<br />
<br />
Inzwischen neigt die Mehrzahl der Experten dazu, tatsächlich zwei verschiedene Krankheitsbilder anzunehmen. Dabei ist es vor allem die Angst vor zwischenmenschlichen Kontakten und ihre (befürchteten negativen) Folgen, die den leidvollen Lebensinhalt der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung ausmachen. Und hier vor allem die Angst vor öffentlicher Kritik und drohender Zurückweisung, und zwar in einer Form, wie sie bei Patienten mit schizoider Persönlichkeitsstörung nicht so ausgeprägt sind, falls überhaupt.<br />
<br />
- Abgrenzung zur sozialen Phobie: Sehr viel mehr Probleme macht die Unterscheidung gegenüber der sozialen Phobie oder Sozialphobie, also der "Angst vor dem anderen schlechthin". Tatsächlich dürfte es eine nicht unerhebliche Zahl von Betroffenen geben, die beide Leiden bzw. Diagnosen auf sich vereinigen (Fachbegriff: Ko-Morbidität, d. h. Erkrankung an zwei oder gar mehreren Leiden gleichzeitig). Doch es gibt bedeutsame, insbesondere für den Alltag relevante Unterschiede:<br />
<br />
- Danach haben Sozialphobiker zumeist eng umschriebene Phobien (Zwangsbefürchtungen), beispielsweise vor Prüfungen, vor öffentlichem Auftreten, in Menschenansammlungen u.a.<br />
<br />
- Dagegen ist die Zahl der ängstigenden Sozialsituationen bei selbstunsicheren Persönlichkeitsstörungen erheblich größer. Und sie betrifft zugleich die unterschiedlichsten beruflichen und privaten Bereiche.<br />
<br />
- Im Gegensatz zur Sozialphobie reicht die Entwicklung der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung in der Regel "ohne Grund" bis in die Kindheit zurück. Dagegen geht die Sozialphobie zumeist auf ein traumatisierendes Erlebnis (seelisch und psychosozial verwundend) zurück, und zwar entweder im Erwachsenenalter oder in Jugend bzw. Kindheit.<br />
<br />
An ein solcher Ereignis kann sich der selbstunsichere persönlichkeitsgestörte Patient also nur selten erinnern und wenn, dann scheint es eine eher vorgeschobene Erklärung zu sein.<br />
<br />
- Auch wird die soziale Phobie eindeutiger ich-dyston erlebt, d. h. mit der eigenen Wesensart nicht im Einklang befindlich, irgendwie fremd, nicht zur eigenen Persönlichkeitsstruktur gehörig. Dagegen geben nicht wenige selbstunsichere Menschen zu, dass sich ihr mit Angst und Vermeidung verknüpftes Verhaltensmuster durchaus ich-synton darstellt, also im Einklang mit ihrer Wesensart ("gehört trotz allem irgendwie zu mir").<br />
<br />
- Auch verharren Personen mit ängstlich-vermeidender Persönlichkeit zumeist in einem ungelösten zwischenmenschlichen Konflikt. So lassen sie sich nicht gerne auf vertrauensvolle, möglicherweise sogar intime Beziehungen ein, um sich "nicht selbst zu verlieren". Oder auch um sich nicht allzu "selbstsicher und unabhängig" zu geben, damit sie andere damit nicht verletzen können, was ihnen ausgesprochen peinlich wäre. Das aber sind ohnehin ungewöhnliche Ansichten, die selbst dem Patienten mit einer Sozialphobie eher fremd sind.<br />
<br />
Gesamthaft gesehen aber ersieht man aus diesen wissenschaftlich erarbeiten Unterscheidungskriterien sehr wohl, dass es nicht nur Abgrenzungs-Schwierigkeiten und Überschneidungen gibt, sondern dass das letzte Wort in dieser Hinsicht auch wissenschaftlich noch nicht gesprochen ist.<br />
<br />
Was kann man tun?<br />
<br />
Auch wenn es so manche Differenzierungs-Schwierigkeiten geben mag, eines bleibt doch tröstlich: Die Therapie ist bei den verschiedenen, möglicherweise sich überlappenden Krankheitsbildern weitgehend gleich. Was steht also zur Verfügung? Nachfolgend eine kurzgefasste Übersicht (Einzelheiten siehe Fachliteratur):<br />
<br />
Möglich, wenngleich eher selten ist im Rahmen einer Psychoanalyse (siehe diese) eine Fokal-Therapie, eine psychoanalytische Kurzzeit-Therapie oder die Langzeitbehandlung mit dem Couchsetting, also die klassische Situation des liegenden Patienten mit dem Therapeuten am Kopfende. Bei der so genannten Interpersonellen Psychotherapie wird gelegentlich zur Verstärkung der Lernerfahrung auch psychoedukativ vorgegangen, d. h. zwischen den Psychotherapie-Sitzungen im direkten Lebensumfeld übend.<br />
<br />
Das leitet zur Verhaltenstherapie über, die immer häufiger genutzt wird. Gerade soziale Unsicherheiten, Sozialphobien und sonstige soziale Ängste gehören zu den bestuntersuchten Störungsbereichen im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Deshalb gibt es nach Ansicht vieler Fachleute hier die am weitesten ausgearbeiteten Therapiekonzepte, auch an Patienten mit selbstunsicherer Persönlichkeitsstörung.<br />
<br />
Mittelpunkt einer solchen Behandlung ist das Training sozialer Fertigkeiten, das zumeist in Therapiegruppen durchgeführt wird (siehe unten). Dazu gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Techniken, z. B. (in der Fachsprache): Verhaltenseinübung, Modellvorgabe, direkte Instruktionen, gezielte Hilfestellungen, Verhaltensrückmeldungen, Rollenspiele, Video-Feedback, direkte Übungen in Alltagssituationen u.a.<br />
<br />
Die Erfolge sind teils ermutigend, teils begrenzt. Besonders die Gefühle von Einsamkeit und Alleingelassensein scheinen sich auch durch ein intensives Sozialtraining nicht in jedem Fall so beeinflussen zu lassen, dass man am Schluss der Therapie von "Normalität" sprechen könnte. Aber auch eine Milderung der psychosozialen Beeinträchtigungen im Alltag kann gerade bei Persönlichkeitsstörungen als ein erfreulicher (Teil-)Erfolg gewertet werden.<br />
<br />
Vor allem diese Erkenntnis lässt mitunter eine parallel laufende Behandlung von Gruppen- und Einzeltherapie sinnvoll erscheinen. In Letzterer kann vor allem intensiver an allgemeine Lebensprobleme und Lebensziele des Patienten herangegangen werden. Aufgrund der ja tiefen Unsicherheit muss man dem Patienten mitunter längere Zeit und auch persönliche Möglichkeiten einräumen, sich mit der Realität der eigenen Unsicherheit und Widersprüche auseinander zusetzen. Dies wiederum lässt sich eher in einzeltherapeutischen Gespräche realisieren, wenngleich unterstützt durch die erwähnte Gruppentherapie. Entscheidend ist offenbar die Kombination aus einsichts-orientierter Therapie sowie Einübung "prosozialer Autonomie".<br />
<br />
In nicht wenigen Fällen ist es also nicht sinnvoll, allzu lange "einsichts-orientiert" zuzuwarten, bis sich die gesellschaftliche Autonomie langsam zu entfalten beginnt. Erfolgreicher ist eine möglichst frühzeitige wechselseitige Verstärkung dieser beiden Behandlungsstrategien - so die neueren Erkenntnisse.<br />
<br />
Ob sich das im Alltag von Klinik und Praxis auch durchsetzen lässt, zumindest in absehbarer Zeit, wird allerdings von manchen Wissenschaftlern bezweifelt. Doch gerade die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung wäre ein schönes Beispiel für die (wiederentdeckte) Möglichkeit, unterschiedliche therapeutische Strategien und Methoden zeitgleich durchzuführen.<br />
<br />
Dies vor allem im Interesse einer Gruppe von Patienten, die von ihrem Leiden zwar "lautlos", im Grunde aber besonders hart beeinträchtigt, weil vor allem in ihrer zwischenmenschlichen Entfaltung einschließlich beruflicher Konsequenzen benachteiligt sind.<br />
<br />
LITERATUR<br />
<br />
Sehr spezielles Thema, das erst in den letzten Jahren detailliert untersucht und bearbeitet wurde, inzwischen aber eine wachsende Zahl von wissenschaftlichen Publikationen bietet.<br />
<br />
Grundlage vorliegender Ausführungen ist das spezielle Kapitel in<br />
<br />
P. Fiedler: Persönlichkeitsstörungen. Beltz-PVU, Weinheim 2001<br />
<br />
In diesem Standardwerk findet sich auch eine sonst nirgends zu findende Fülle von (auch deutschsprachiger) Fachliteratur zum Thema Persönlichkeitsstörungen im Allgemeinen und zur selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung im Speziellen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ereignisse im Haus Kretschmer vor der Tat]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=462</link>
			<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 09:47:33 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=462</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Tim habe Mo-Do auch nachmittags Schule gehabt bis 15.30h.<br />
<br />
Am Vortattag habe J.K. den Tim 2 mal gesehen, gegen 18 und gegen 23 Uhr, als sich Tim etwas zu Essen machte.<br />
<br />
Er selbst sei gegen 0:00 Uhr zu Bett gegangen.<br />
<br />
Tim habe ihm abends gesagt, er könne länger schlafen, weil die Schule 2 Std. später anfangen würde, normalerweise war Tim um 07:30 aufgestanden.<br />
<br />
Tim sei noch in seinem Zimmer gewesen.<br />
<br />
Hierbei müsste es sich um eine Vermutung des J.K. handeln, da er nicht erwähnt, dort reingeschaut zu haben.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Tim habe Mo-Do auch nachmittags Schule gehabt bis 15.30h.<br />
<br />
Am Vortattag habe J.K. den Tim 2 mal gesehen, gegen 18 und gegen 23 Uhr, als sich Tim etwas zu Essen machte.<br />
<br />
Er selbst sei gegen 0:00 Uhr zu Bett gegangen.<br />
<br />
Tim habe ihm abends gesagt, er könne länger schlafen, weil die Schule 2 Std. später anfangen würde, normalerweise war Tim um 07:30 aufgestanden.<br />
<br />
Tim sei noch in seinem Zimmer gewesen.<br />
<br />
Hierbei müsste es sich um eine Vermutung des J.K. handeln, da er nicht erwähnt, dort reingeschaut zu haben.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die verletzten Zivilbeamten]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=461</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 21:29:50 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=461</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zu den Verletzungen der Zivilbeamten, dass Herr Burchard einen Halsdurchschuss und Fr. Geiger einen Durchschuss des linken Mittelfingers und des Unterkiefers erlitt.<br />
<br />
Das Projektil soll in der Türverkleidung stecken geblieben sein.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zu den Verletzungen der Zivilbeamten, dass Herr Burchard einen Halsdurchschuss und Fr. Geiger einen Durchschuss des linken Mittelfingers und des Unterkiefers erlitt.<br />
<br />
Das Projektil soll in der Türverkleidung stecken geblieben sein.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DNA-Erhebungen]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=459</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:13:24 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=459</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>R<br />
<br />
Zitat:Die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen werden später im Prozess noch eingeführt.<br />
Aber an dieser Stelle können Sie uns schon mal einen Überblick geben.<br />
Was wurde denn hinsichtlich der Munition erhoben?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:An einer Patronenhülse im ZfP Winnenden fand sich eine vollständige DNA von Tim K.<br />
<br />
Bei 4 Hülsen im OG der ARS handelt es sich um Mischspuren mit Opferblut.<br />
<br />
Auf einer Hülse im Flur der ARS fand sich die DNA eines Polizeibeamten, der diese gesichert hatte.<br />
<br />
Alle anderen ergaben nicht auswertbare Ergebnisse.<br />
<br />
Auf dem Patronenständer der Schachtel in Wendlingen fanden sich Mischspuren von 2-3 Personen mit Ausprägungen sowohl von Tim als auch von Jörg K. Insgesamt nicht auswertbar.<br />
<br />
Am Stahlschrank und am Tresor wurden die Griffe, Schlüssel und Ziffernfelder ausgewertet:<br />
Hier gab es Abweichungen zu den Nachermittlungen: Es wurde keine vollständige DNA von Tim gefunden.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Und was wurde zur Pistole erhoben?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Es wird hier unterschieden zwischen Kontaktspuren (kurzer Kontakt) und Gebrauchsspuren (längerer Kontakt):<br />
<br />
Bei den Kontaktspuren fand sich nur DNA von Tim K.<br />
<br />
Bei den Gebrauchsspuren fand sich:<br />
4 mal Voll-DNA Tim<br />
2 mal Voll-DNA Tim + 1 mal Voll-DNA Jörg K.<br />
6 mal Voll-DNA Tim + zusätzliche Beimischungen mit Merkmalen teilweise von Jörg K., dies ist nicht zweifelsfrei zu klären. Es wird auf das entsprechende Gutachten verwiesen.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>R<br />
<br />
Zitat:Die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen werden später im Prozess noch eingeführt.<br />
Aber an dieser Stelle können Sie uns schon mal einen Überblick geben.<br />
Was wurde denn hinsichtlich der Munition erhoben?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:An einer Patronenhülse im ZfP Winnenden fand sich eine vollständige DNA von Tim K.<br />
<br />
Bei 4 Hülsen im OG der ARS handelt es sich um Mischspuren mit Opferblut.<br />
<br />
Auf einer Hülse im Flur der ARS fand sich die DNA eines Polizeibeamten, der diese gesichert hatte.<br />
<br />
Alle anderen ergaben nicht auswertbare Ergebnisse.<br />
<br />
Auf dem Patronenständer der Schachtel in Wendlingen fanden sich Mischspuren von 2-3 Personen mit Ausprägungen sowohl von Tim als auch von Jörg K. Insgesamt nicht auswertbar.<br />
<br />
Am Stahlschrank und am Tresor wurden die Griffe, Schlüssel und Ziffernfelder ausgewertet:<br />
Hier gab es Abweichungen zu den Nachermittlungen: Es wurde keine vollständige DNA von Tim gefunden.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Und was wurde zur Pistole erhoben?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Es wird hier unterschieden zwischen Kontaktspuren (kurzer Kontakt) und Gebrauchsspuren (längerer Kontakt):<br />
<br />
Bei den Kontaktspuren fand sich nur DNA von Tim K.<br />
<br />
Bei den Gebrauchsspuren fand sich:<br />
4 mal Voll-DNA Tim<br />
2 mal Voll-DNA Tim + 1 mal Voll-DNA Jörg K.<br />
6 mal Voll-DNA Tim + zusätzliche Beimischungen mit Merkmalen teilweise von Jörg K., dies ist nicht zweifelsfrei zu klären. Es wird auf das entsprechende Gutachten verwiesen.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tatkleidung und schwarze Jacke]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=458</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:11:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=458</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Zeuge Neumann beschreibt nun die Kleidung des Tim K, vom 11.03.09, mit der er später aufgefunden wurde:<br />
<br />
Tim trug:<br />
<br />
1 olivegrüne Herrenjacke Marke Tom Taylor mit 4 Taschen vorne und innen sowie einer Handytasche innen. Keine Beschädigungen. Blut an Schulterbereich, Kragen sowie Ärmel links vorne und hinten.<br />
<br />
1 (Farbe nicht mehr entzifferbar) Jeans mit 2 Taschen vorn und 2 Taschen hinten, beide Hosenbeine wiesen im Bereich der Waden einen Defekt auf.<br />
<br />
1 Herrenhemd Tom Taylor in anthrazit/rot/weiß gestreift , stark blutbehaftet, mit einem 5 cm langen Einriss am rechten Ellenbogen.<br />
<br />
1 blaues T-Shirt mit Aufdruck, blutbehaftet.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Handelt es sich bei dem Aufdruck um einen Brustaufdruck?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Ja, ein Bild mit einem Schriftzug.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Gibt es hier einen Tatbezug?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Nein.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Die Schuhe wiesen im Fersenbereich auch Blut auf.<br />
<br />
Was können Sie uns zu einem Rucksack sagen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:In der Toilette im Erdgeschoss bzw. Hofgeschoss der ARS wurde ein Rucksack Marke 4u gefunden.<br />
Er enthielt den Geldbeutel Tim Ks. sowie einen VVS-Verbundpass.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Die Socken und die Jeans wiesen ja auch Beschädigungen auf.<br />
Konnten Sie hierzu etwas ermitteln?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Die Beschädigungen sind in Einklang zu bringen mit den Schussverletzungen durch PHK Rehm.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Wie konnten Sie den Rucksack dem Täter zuordnen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Auf dem Verbundpass standen Name und Anschrift von Tim K.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Wie schwer wäre der Rucksack mit Waffe und Munition gewesen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Wir haben das getestet mit einer Vergleichswaffe und vergleichbarer Menge Munition und kamen auf 4241 g.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Gab es da noch etwas zu einem weiteren Kleidungsstück?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Ja, eine schwarze Jacke.<br />
Es gab Aussagen über eine schwarze Jacke.<br />
Die schwarze Jacke wurde im Hause Kretschmer nicht aufgefunden.<br />
Wir fanden sie schließlich beim Hausmeister des Lessing – Gymnasiums.<br />
Ein DNA-Abgleich erbrachte Tims DNA an der Jacke.<br />
Es handelt sich hierbei um die Jacke von Tim K, welche Rolle sie bei der Tat spielte, blieb allerdings unklar.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Zeuge Neumann beschreibt nun die Kleidung des Tim K, vom 11.03.09, mit der er später aufgefunden wurde:<br />
<br />
Tim trug:<br />
<br />
1 olivegrüne Herrenjacke Marke Tom Taylor mit 4 Taschen vorne und innen sowie einer Handytasche innen. Keine Beschädigungen. Blut an Schulterbereich, Kragen sowie Ärmel links vorne und hinten.<br />
<br />
1 (Farbe nicht mehr entzifferbar) Jeans mit 2 Taschen vorn und 2 Taschen hinten, beide Hosenbeine wiesen im Bereich der Waden einen Defekt auf.<br />
<br />
1 Herrenhemd Tom Taylor in anthrazit/rot/weiß gestreift , stark blutbehaftet, mit einem 5 cm langen Einriss am rechten Ellenbogen.<br />
<br />
1 blaues T-Shirt mit Aufdruck, blutbehaftet.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Handelt es sich bei dem Aufdruck um einen Brustaufdruck?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Ja, ein Bild mit einem Schriftzug.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Gibt es hier einen Tatbezug?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Nein.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Die Schuhe wiesen im Fersenbereich auch Blut auf.<br />
<br />
Was können Sie uns zu einem Rucksack sagen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:In der Toilette im Erdgeschoss bzw. Hofgeschoss der ARS wurde ein Rucksack Marke 4u gefunden.<br />
Er enthielt den Geldbeutel Tim Ks. sowie einen VVS-Verbundpass.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Die Socken und die Jeans wiesen ja auch Beschädigungen auf.<br />
Konnten Sie hierzu etwas ermitteln?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Die Beschädigungen sind in Einklang zu bringen mit den Schussverletzungen durch PHK Rehm.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Wie konnten Sie den Rucksack dem Täter zuordnen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Auf dem Verbundpass standen Name und Anschrift von Tim K.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Wie schwer wäre der Rucksack mit Waffe und Munition gewesen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Wir haben das getestet mit einer Vergleichswaffe und vergleichbarer Menge Munition und kamen auf 4241 g.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Gab es da noch etwas zu einem weiteren Kleidungsstück?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Ja, eine schwarze Jacke.<br />
Es gab Aussagen über eine schwarze Jacke.<br />
Die schwarze Jacke wurde im Hause Kretschmer nicht aufgefunden.<br />
Wir fanden sie schließlich beim Hausmeister des Lessing – Gymnasiums.<br />
Ein DNA-Abgleich erbrachte Tims DNA an der Jacke.<br />
Es handelt sich hierbei um die Jacke von Tim K, welche Rolle sie bei der Tat spielte, blieb allerdings unklar.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Munition]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=457</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:57:30 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=457</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Insgesamt hatte Tim 285 Patronen, davon 172 am Ende aufgefunden und 113 Hülsen, daraus wird gefolgert, dass er 113 mal geschossen hat.<br />
<br />
Es gibt 3 Munitionsarten:<br />
<br />
1. S&amp;B 9mm Luger – 121 gesamt, davon 43 Hülsen und 78 Patronen.<br />
<br />
Diese wird in 2 Qualitäten vom Hersteller angeboten: billig und teuer, bei den billigen fehlt der Dichtungslack. Es handelt sich hier um die Billigmunition.<br />
<br />
Davon wurde kein Restbestand im Hause K. aufgefunden.<br />
<br />
2. S&amp;B 9*19 08 – 90 gesamt, davon 50 Hülsen, 40 Patronen.<br />
<br />
<br />
Auch hier die billige Variante.<br />
<br />
Hier wurde ein Restbestand gefunden. Es handelt sich dabei um einen Teil der 1000 Patronen, die Tim seinem Vater zum 50. Geb. geschenkt hatte.<br />
<br />
Es wurden damals 4 Pack a 250 gekauft.<br />
<br />
Im Tresor fanden sich noch 3 Packungen, davon eine geöffnet, es waren hiervon noch 835 Patronen vorhanden.<br />
<br />
3. CBC 9mm Luger von MagTech/Brasilien:<br />
<br />
74 gesamt, davon 20 Hülsen und 54 Patronen unverbraucht.<br />
<br />
Hiervon wurden 60 Patronen Restbestand im Kellerraum mit identischer Losnummer gefunden.<br />
<br />
Es wurden in Wendlingen 2 Patronenschachteln davon aufgefunden, eine im Auto von Igor Wolf, die andere bei Tims Leiche.<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Woraus schließen sie, dass die Munition aus dem Bestand von Jörg K. stammt?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Es wurde eine Teil-DNA von Jörg K. auf der Packung gefunden.<br />
<br />
<br />
Das Jagdmesser fehlte im Werkzeugschrank im Keller.<br />
<br />
Es ist 29cm lang, mit einer einseitig geschliffenen Klinge und lederumwobenem Griff.<br />
<br />
Hier wird wieder eine Zäsur gemacht.<br />
<br />
R.<br />
<br />
Zitat:Waren die Patronen im Hause K. alle in der Originalverpackung?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Nein. Herr K. hat teilweise Patronen in einem Patronenständer aufbewahrt.<br />
Neben Tims Leiche wurde eine Schachtel der MagTech Munition vorgefunden, die ebenfalls umverpackt worden sein muss, denn es befanden sich darin 2 Arten: 24 Magtech und 26 S&amp;B.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Insgesamt hatte Tim 285 Patronen, davon 172 am Ende aufgefunden und 113 Hülsen, daraus wird gefolgert, dass er 113 mal geschossen hat.<br />
<br />
Es gibt 3 Munitionsarten:<br />
<br />
1. S&amp;B 9mm Luger – 121 gesamt, davon 43 Hülsen und 78 Patronen.<br />
<br />
Diese wird in 2 Qualitäten vom Hersteller angeboten: billig und teuer, bei den billigen fehlt der Dichtungslack. Es handelt sich hier um die Billigmunition.<br />
<br />
Davon wurde kein Restbestand im Hause K. aufgefunden.<br />
<br />
2. S&amp;B 9*19 08 – 90 gesamt, davon 50 Hülsen, 40 Patronen.<br />
<br />
<br />
Auch hier die billige Variante.<br />
<br />
Hier wurde ein Restbestand gefunden. Es handelt sich dabei um einen Teil der 1000 Patronen, die Tim seinem Vater zum 50. Geb. geschenkt hatte.<br />
<br />
Es wurden damals 4 Pack a 250 gekauft.<br />
<br />
Im Tresor fanden sich noch 3 Packungen, davon eine geöffnet, es waren hiervon noch 835 Patronen vorhanden.<br />
<br />
3. CBC 9mm Luger von MagTech/Brasilien:<br />
<br />
74 gesamt, davon 20 Hülsen und 54 Patronen unverbraucht.<br />
<br />
Hiervon wurden 60 Patronen Restbestand im Kellerraum mit identischer Losnummer gefunden.<br />
<br />
Es wurden in Wendlingen 2 Patronenschachteln davon aufgefunden, eine im Auto von Igor Wolf, die andere bei Tims Leiche.<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Woraus schließen sie, dass die Munition aus dem Bestand von Jörg K. stammt?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Es wurde eine Teil-DNA von Jörg K. auf der Packung gefunden.<br />
<br />
<br />
Das Jagdmesser fehlte im Werkzeugschrank im Keller.<br />
<br />
Es ist 29cm lang, mit einer einseitig geschliffenen Klinge und lederumwobenem Griff.<br />
<br />
Hier wird wieder eine Zäsur gemacht.<br />
<br />
R.<br />
<br />
Zitat:Waren die Patronen im Hause K. alle in der Originalverpackung?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Nein. Herr K. hat teilweise Patronen in einem Patronenständer aufbewahrt.<br />
Neben Tims Leiche wurde eine Schachtel der MagTech Munition vorgefunden, die ebenfalls umverpackt worden sein muss, denn es befanden sich darin 2 Arten: 24 Magtech und 26 S&amp;B.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Tatwaffe incl. Magazine]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=456</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:55:37 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=456</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Tatwaffe sei eine Pistole Beretta 92 FS in silber mit schwarzen Griffschalen und der Seriennummer 19746Z.<br />
Es wurden <span style="font-weight: bold;">zwei Magazine</span> mitgeführt.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Waffe wurde 1992 bei der Fa. Merkle in Backnang erworben und die zugehörige Waffenbesitzkarte hat die Nummer 121/92, ausgestellt vom LRA Rems-Murr-Kreis.<br />
Sie wurde unrechtmäßig im Schlafzimmerschrank aufbewahrt.<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Dort haben sie sie nicht vorgefunden. Worauf beruht diese Erkenntnis?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Auf den Angaben des Angeklagten in seiner Beschuldigtenvernehmung.<br />
Er verwahrte sie seit 2-3 Jahren im Schrank hinter Pullovern. Sie war nicht geladen.<br />
<span style="font-weight: bold;">Ein Magazin</span> mit 10 Schuss verwahrte Herr K. getrennt davon im <span style="font-weight: bold;">Nachtkästchen</span> in einem Lederhandschuh.<br />
Das <span style="font-weight: bold;">2. Magazin</span> für die Waffe verwahrte er in der <span style="font-weight: bold;">Sportpistolentasche</span>.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>R<br />
<br />
Zitat:<span style="font-weight: bold;">Wurde es bei Tim K. sichergestellt</span>?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat: <span style="font-weight: bold;">Nein</span><br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Und später?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Bei der <span style="font-weight: bold;">Nachschau wurde festgestellt</span>, dass <span style="font-weight: bold;">dieses Magazin fehlte.</span>*<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Wann fand man denn das eine Magazin bei Tim?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Das ist in der Akte von Esslingen.<br />
<br />
<br />
R</blockquote>
<br />
*Am 18.03. suchte man gezielt nach dem 2. Magazin für die Beretta, laut Herrn K. sei dies in der Sportpistolentasche gewesen, dort wurde es jedoch nicht mehr aufgefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Tatwaffe sei eine Pistole Beretta 92 FS in silber mit schwarzen Griffschalen und der Seriennummer 19746Z.<br />
Es wurden <span style="font-weight: bold;">zwei Magazine</span> mitgeführt.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Waffe wurde 1992 bei der Fa. Merkle in Backnang erworben und die zugehörige Waffenbesitzkarte hat die Nummer 121/92, ausgestellt vom LRA Rems-Murr-Kreis.<br />
Sie wurde unrechtmäßig im Schlafzimmerschrank aufbewahrt.<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Dort haben sie sie nicht vorgefunden. Worauf beruht diese Erkenntnis?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Auf den Angaben des Angeklagten in seiner Beschuldigtenvernehmung.<br />
Er verwahrte sie seit 2-3 Jahren im Schrank hinter Pullovern. Sie war nicht geladen.<br />
<span style="font-weight: bold;">Ein Magazin</span> mit 10 Schuss verwahrte Herr K. getrennt davon im <span style="font-weight: bold;">Nachtkästchen</span> in einem Lederhandschuh.<br />
Das <span style="font-weight: bold;">2. Magazin</span> für die Waffe verwahrte er in der <span style="font-weight: bold;">Sportpistolentasche</span>.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>R<br />
<br />
Zitat:<span style="font-weight: bold;">Wurde es bei Tim K. sichergestellt</span>?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat: <span style="font-weight: bold;">Nein</span><br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Und später?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Bei der <span style="font-weight: bold;">Nachschau wurde festgestellt</span>, dass <span style="font-weight: bold;">dieses Magazin fehlte.</span>*<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Wann fand man denn das eine Magazin bei Tim?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Das ist in der Akte von Esslingen.<br />
<br />
<br />
R</blockquote>
<br />
*Am 18.03. suchte man gezielt nach dem 2. Magazin für die Beretta, laut Herrn K. sei dies in der Sportpistolentasche gewesen, dort wurde es jedoch nicht mehr aufgefunden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tim und der Tresorcode]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=455</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:43:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=455</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Tim habe auch mal eine Waffe aus dem Tresor geholt, wobei unklar blieb, welche und wer den Tresor geöffnet hatte.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Beisitzender Richter:<br />
<br />
Zitat:War der Vater zu diesem Zeitpunkt anwesend?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Hieran konnte der Dennis sich nicht mehr erinnern.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Jörg K. habe in Pokerpausen den im Hause befindlichen Kumpels von Tim die Waffen in den Tresoren gezeigt.<br />
<br />
Dabei gab es abweichende Zeugenaussagen:<br />
<br />
Ein Teil der Schüler gab an, den Raum verlassen zu müssen, als der Tresor geöffnet wurde, ein anderer Teil, dass man sich umdrehen musste und andere Aussagen gaben keine solche Maßnahmen an.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>R<br />
<br />
Zitat:Konnten Sie Gründe für solche abweichenden Aussagen ermitteln?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Das muss wohl an der zurückliegenden Zeit liegen.<br />
Es gab einen Zeugen, der war sich bei der 1. Vernehmung sicher, bei der 2. nicht mehr und bei der 3. hatte er keine Kenntnis mehr von den Vorgängen.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Hat Tim den Tresor geöffnet?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Nein, der Vater.<br />
Er hatte Tims Freunden mehrmals die Waffen gezeigt.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Kann man das zeitlich eingrenzen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Muss ich nachsehen.<br />
<br />
<br />
Z. schaut lange nach.<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Also hier im Bericht wird das auf 2007-2008 eingegrenzt.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>In einem weiteren Chatprotokoll lässt sich erkennen, dass Tim wohl den Code für die Alarmanlage nicht kannte, der identisch mit dem Code des Tresors sein soll:<br />
Die Eltern waren nicht da, ebenso wie Tim. Jasmin wußte nicht, ob sie die Alarmanlage scharfschalten soll, denn sonst käme Tim nicht ins Haus.<br />
<br />
Ein NK-Anwalt fragt, ob die Eltern keine Vorkehrungen für solche Fälle getroffen hätten.<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Es kam laut Herrn K. nur einmal vor, dass Tim später nach Hause kam.<br />
Mehr kann ich dazu nicht sagen.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Tim habe auch mal eine Waffe aus dem Tresor geholt, wobei unklar blieb, welche und wer den Tresor geöffnet hatte.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Beisitzender Richter:<br />
<br />
Zitat:War der Vater zu diesem Zeitpunkt anwesend?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Hieran konnte der Dennis sich nicht mehr erinnern.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Jörg K. habe in Pokerpausen den im Hause befindlichen Kumpels von Tim die Waffen in den Tresoren gezeigt.<br />
<br />
Dabei gab es abweichende Zeugenaussagen:<br />
<br />
Ein Teil der Schüler gab an, den Raum verlassen zu müssen, als der Tresor geöffnet wurde, ein anderer Teil, dass man sich umdrehen musste und andere Aussagen gaben keine solche Maßnahmen an.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>R<br />
<br />
Zitat:Konnten Sie Gründe für solche abweichenden Aussagen ermitteln?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Das muss wohl an der zurückliegenden Zeit liegen.<br />
Es gab einen Zeugen, der war sich bei der 1. Vernehmung sicher, bei der 2. nicht mehr und bei der 3. hatte er keine Kenntnis mehr von den Vorgängen.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Hat Tim den Tresor geöffnet?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Nein, der Vater.<br />
Er hatte Tims Freunden mehrmals die Waffen gezeigt.<br />
<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Kann man das zeitlich eingrenzen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Muss ich nachsehen.<br />
<br />
<br />
Z. schaut lange nach.<br />
<br />
R<br />
<br />
Zitat:Also hier im Bericht wird das auf 2007-2008 eingegrenzt.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>In einem weiteren Chatprotokoll lässt sich erkennen, dass Tim wohl den Code für die Alarmanlage nicht kannte, der identisch mit dem Code des Tresors sein soll:<br />
Die Eltern waren nicht da, ebenso wie Tim. Jasmin wußte nicht, ob sie die Alarmanlage scharfschalten soll, denn sonst käme Tim nicht ins Haus.<br />
<br />
Ein NK-Anwalt fragt, ob die Eltern keine Vorkehrungen für solche Fälle getroffen hätten.<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Es kam laut Herrn K. nur einmal vor, dass Tim später nach Hause kam.<br />
Mehr kann ich dazu nicht sagen.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Psychiatrische Klinik Weinsberg]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=454</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:38:14 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=454</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Tims Hausarzt, Dr. med. Markus Schuler verwies auf seine Schweigepflicht.<br />
In Tims Krankenakte steht nichts Auffälliges.<br />
<br />
In Weinsberg wurde ein vorbereiteter Brief an den Hausarzt vorgefunden, ob dieser abgschickt wurde, blieb unklar.<br />
<br />
Bei der Hausdurchsuchung wurde ein Musterungsbescheid vorgefunden, auf einem Fragebogen wurden Depressionen angegeben, mit der Unterschrift der Eltern K. und Tims.<br />
<br />
Die Krankenakte in Weinsberg ergab 5 Termine:<br />
<br />
Am 23.04.08 die Erstvorstellung bei Jugendtherapeuthin Helm in Anwesenheit der Eltern.<br />
Am 29.05.08<br />
Am 02.06.08<br />
Am 28.08.08<br />
Am 25.09.08</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Tims Hausarzt, Dr. med. Markus Schuler verwies auf seine Schweigepflicht.<br />
In Tims Krankenakte steht nichts Auffälliges.<br />
<br />
In Weinsberg wurde ein vorbereiteter Brief an den Hausarzt vorgefunden, ob dieser abgschickt wurde, blieb unklar.<br />
<br />
Bei der Hausdurchsuchung wurde ein Musterungsbescheid vorgefunden, auf einem Fragebogen wurden Depressionen angegeben, mit der Unterschrift der Eltern K. und Tims.<br />
<br />
Die Krankenakte in Weinsberg ergab 5 Termine:<br />
<br />
Am 23.04.08 die Erstvorstellung bei Jugendtherapeuthin Helm in Anwesenheit der Eltern.<br />
Am 29.05.08<br />
Am 02.06.08<br />
Am 28.08.08<br />
Am 25.09.08</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jörg Kretschmer und seine Waffen]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=453</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:31:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=453</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Beisitzende Richterin:<br />
<br />
Zitat:Zitat: Herr Lindacher gab ja an, Herr K. hätte mit einer 9mm Sig Sauer Pistole geschossen.<br />
Konnten Sie diese Waffe später sicherstellen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Zitat: Nein, es gab hier Abweichungen. Herr K. war nur im Besitz von Revolvern.<br />
<br />
<br />
Es folgen nun diverse Fragen von NK-Anwälten, die sich an diesem Schießbuch aufhängen,<br />
z.B. wie und ob es richtig geführt wurde, wer die Eintragungen vornahm, wie das Buch gestaltet ist, warum es Lücken enthält, ob Manipulationen möglich sind usw. usf.<br />
<br />
Der Z. kann diese Fragen nicht zufriedenstellen beantworten und man kommt überein das Buch am folgenden Prozesstag in Augenschein zu nehmen.<br />
<br />
Es kommt von Seiten der NK-Anwälte zu Spekulationen, ob Tim nicht doch öfter als 4 mal im Verein zum Schießen gewesen sein könnte. Es werden entsprechende Fragen gestellt, die der Z. jedoch nicht beantworten kann.<br />
Der Z. verweist nur auf die Ermittlungen und Befragungen, aus denen sich nur ein 4 maliger Aufenthalt dort ergibt.<br />
<br />
RA Steffan:<br />
<br />
Zitat:Zitat: Sie sprachen von einer Pistole Marke Sig Sauer? Welche Erkenntnisse liegen hierzu vor?<br />
Ich mache hierzu einen Vorhalt:<br />
Die Frau Specht sagte aus, sie sei 2 mal auf dem Schießstand gewesen mit Jörg k, dieser habe ihres Wissens nach ausschließlich mit Revolvern geschossen und sie wisse nicht, ob Tim mit 9mm Pistole geschossen habe.<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Zitat: Möglicherweise hat sich der Herr Lindacher in diesem Punkt getäuscht.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Beisitzende Richterin:<br />
<br />
Zitat:Zitat: Herr Lindacher gab ja an, Herr K. hätte mit einer 9mm Sig Sauer Pistole geschossen.<br />
Konnten Sie diese Waffe später sicherstellen?<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Zitat: Nein, es gab hier Abweichungen. Herr K. war nur im Besitz von Revolvern.<br />
<br />
<br />
Es folgen nun diverse Fragen von NK-Anwälten, die sich an diesem Schießbuch aufhängen,<br />
z.B. wie und ob es richtig geführt wurde, wer die Eintragungen vornahm, wie das Buch gestaltet ist, warum es Lücken enthält, ob Manipulationen möglich sind usw. usf.<br />
<br />
Der Z. kann diese Fragen nicht zufriedenstellen beantworten und man kommt überein das Buch am folgenden Prozesstag in Augenschein zu nehmen.<br />
<br />
Es kommt von Seiten der NK-Anwälte zu Spekulationen, ob Tim nicht doch öfter als 4 mal im Verein zum Schießen gewesen sein könnte. Es werden entsprechende Fragen gestellt, die der Z. jedoch nicht beantworten kann.<br />
Der Z. verweist nur auf die Ermittlungen und Befragungen, aus denen sich nur ein 4 maliger Aufenthalt dort ergibt.<br />
<br />
RA Steffan:<br />
<br />
Zitat:Zitat: Sie sprachen von einer Pistole Marke Sig Sauer? Welche Erkenntnisse liegen hierzu vor?<br />
Ich mache hierzu einen Vorhalt:<br />
Die Frau Specht sagte aus, sie sei 2 mal auf dem Schießstand gewesen mit Jörg k, dieser habe ihres Wissens nach ausschließlich mit Revolvern geschossen und sie wisse nicht, ob Tim mit 9mm Pistole geschossen habe.<br />
<br />
<br />
Z<br />
<br />
Zitat:Zitat: Möglicherweise hat sich der Herr Lindacher in diesem Punkt getäuscht.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ereignisse im ZfP]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=452</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:26:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=452</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Dann kam eine Funkmeldung: Schüsse im ZfP. Daraufhin haben die Beamten das Gebäude verlassen. Inzwischen war ein 2. Streifenwagen eingetroffen,<br />
 ca. 09.44, der sofort dorthin verlegt wurde. <br />
Es wurden zwischen 09:34 und 09:41 13 weitere Notrufe aufgezeichnet, auf denen teilweise Schüsse, Schreie, Panik oder nur Hintergrundgeräusche<br />
 zu hören waren. Die Rettungsleitstelle erhielt 8 Notrufe.<br />
Das 2. Streifenteam ging sofort ins ZfP. Es waren bereits mehrere Personen am Ententeich versammelt, die erste Hilfe leisteten. Zeugen sagten <br />
aus, der Täter sei Richtung Haupteingang/Pforte geflüchtet.<br />
Dort war jedoch keine Spur von diesem mehr zu finden. Das dürfte um 09:50 gewesen sein. Diese erste Einsatzphase war eine chaotische Phase.<br />
Die ersten Maßnahmen wurden von der Revierleitung Winnenden geleitet.<br />
Es kamen schnell sehr viele Kräfte, Rettungshelfer, Rettungskräfte hinzu.<br />
Die PD Waiblingen richtete eine Aufbauorganisation unter Leitung des Herrn Michelfelder ein. Sodann wurden verschiedene Einsatzabschnitte <br />
eingeteilt......<br />
insgesamt waren über 800 Beamte im Einsatz.<br />
Die ARS wurde mehrfach durchsucht, da nicht bekannt war, ob sich noch ein weiterer Täter im Gebäude aufhalten könnte. Schließlich wurde sie <br />
evakuiert und nochmals durchsucht.<br />
Auch für die weiteren Bildungszentren wurden Massnahmen getroffen.<br />
Diese wurden umstellt.<br />
Im Gelände des ZfP wurden Sicherungs-/Durchsuchungsmassnahmen durch das SEK durchgeführt.<br />
Der Täter war flüchtig vermutlich Richtung Innenstadt. Es wurde eine Fahndung ausgelöst und über Funk an alle Dienststellen im Großraum <br />
Stuttgart ausgegeben.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Dann kam eine Funkmeldung: Schüsse im ZfP. Daraufhin haben die Beamten das Gebäude verlassen. Inzwischen war ein 2. Streifenwagen eingetroffen,<br />
 ca. 09.44, der sofort dorthin verlegt wurde. <br />
Es wurden zwischen 09:34 und 09:41 13 weitere Notrufe aufgezeichnet, auf denen teilweise Schüsse, Schreie, Panik oder nur Hintergrundgeräusche<br />
 zu hören waren. Die Rettungsleitstelle erhielt 8 Notrufe.<br />
Das 2. Streifenteam ging sofort ins ZfP. Es waren bereits mehrere Personen am Ententeich versammelt, die erste Hilfe leisteten. Zeugen sagten <br />
aus, der Täter sei Richtung Haupteingang/Pforte geflüchtet.<br />
Dort war jedoch keine Spur von diesem mehr zu finden. Das dürfte um 09:50 gewesen sein. Diese erste Einsatzphase war eine chaotische Phase.<br />
Die ersten Maßnahmen wurden von der Revierleitung Winnenden geleitet.<br />
Es kamen schnell sehr viele Kräfte, Rettungshelfer, Rettungskräfte hinzu.<br />
Die PD Waiblingen richtete eine Aufbauorganisation unter Leitung des Herrn Michelfelder ein. Sodann wurden verschiedene Einsatzabschnitte <br />
eingeteilt......<br />
insgesamt waren über 800 Beamte im Einsatz.<br />
Die ARS wurde mehrfach durchsucht, da nicht bekannt war, ob sich noch ein weiterer Täter im Gebäude aufhalten könnte. Schließlich wurde sie <br />
evakuiert und nochmals durchsucht.<br />
Auch für die weiteren Bildungszentren wurden Massnahmen getroffen.<br />
Diese wurden umstellt.<br />
Im Gelände des ZfP wurden Sicherungs-/Durchsuchungsmassnahmen durch das SEK durchgeführt.<br />
Der Täter war flüchtig vermutlich Richtung Innenstadt. Es wurde eine Fahndung ausgelöst und über Funk an alle Dienststellen im Großraum <br />
Stuttgart ausgegeben.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Hausdurchsuchung]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=451</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:22:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=451</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zitat: Wir haben uns zwischenzeitlich mit der Akte des MEK/SEK-Einsatzes im Wohnhaus befasst.<br />
Es gibt dort in der Handakte ein Fax des Herrn Stefan Heißt an den Kollegen Gruber.<br />
Demnach habe es <span style="font-weight: bold;">vor</span> dem Betreten des Hauses eine kurze Befragung des Herrn K. gegeben.<br />
Herr Heißt wurde als Zeuge geladen.<br />
Es gibt außerdem dienstliche Aussagen des Kommandoführers Alexander Fuchs.<br />
Dieser habe zusammen mit dem Beamten 502 und Herrn K. das Schlafzimmer betreten.<br />
Herr Fuchs wurde geladen. Ggf. muss die Identität des Beamten 502 aufgedeckt werden.<br />
Gibt es dagegen Einwände?<br />
Keine Einwände. <br />
<br />
RA Krächel:<br />
Zitat:<span style="font-weight: bold;">Woher wußten Sie, dass der Vater, Jörg K., im Besitz von Waffen ist?</span><br />
Z:<br />
Zitat:Wir haben die Fam. K. bei der zuständigen Behörde des Rems-Murr-Kreis überprüft.<br />
<br />
Gorka:<br />
Zitat:Befindet sich der Bericht des SEK bezügl. Hausdurchsuchung in der Akte?<br />
<br />
Z:<br />
Zitat: da ist ein Aktenvermerk in Bd. 8 dienstliche Äußerungen und Einsatz Wohnhaus Kretschmer<br />
<br />
R:<br />
Zitat:Es findet sich auch eine Abfrage des KK Siebold vom <span style="font-weight: bold;">11.03. um 11.25 an das Landratsamt Rems-Murr-Kreis bezügl. Waffenbesitz Kretschmer.</span><br />
<br />
RA Krächel:<br />
Zitat:Haben Sie bei der Haussuchung dem Jörg K. vorgehalten, dass die Beretta die Tatwaffe war.<br />
Z:<br />
Zitat:Zu diesem Zeitpunkt war noch keine Tatwaffe bekannt.<br />
<br />
RA Krächel:<br />
Zitat:Was wurde vor Ort von Jörg K. bezüglich der Waffe gesagt?<br />
Jörg K. hatte den 1. Beamten vor Ort ja mitgeteilt, dass Tim die Kombination des Tresors nicht bekannt gewesen sei.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zitat: Wir haben uns zwischenzeitlich mit der Akte des MEK/SEK-Einsatzes im Wohnhaus befasst.<br />
Es gibt dort in der Handakte ein Fax des Herrn Stefan Heißt an den Kollegen Gruber.<br />
Demnach habe es <span style="font-weight: bold;">vor</span> dem Betreten des Hauses eine kurze Befragung des Herrn K. gegeben.<br />
Herr Heißt wurde als Zeuge geladen.<br />
Es gibt außerdem dienstliche Aussagen des Kommandoführers Alexander Fuchs.<br />
Dieser habe zusammen mit dem Beamten 502 und Herrn K. das Schlafzimmer betreten.<br />
Herr Fuchs wurde geladen. Ggf. muss die Identität des Beamten 502 aufgedeckt werden.<br />
Gibt es dagegen Einwände?<br />
Keine Einwände. <br />
<br />
RA Krächel:<br />
Zitat:<span style="font-weight: bold;">Woher wußten Sie, dass der Vater, Jörg K., im Besitz von Waffen ist?</span><br />
Z:<br />
Zitat:Wir haben die Fam. K. bei der zuständigen Behörde des Rems-Murr-Kreis überprüft.<br />
<br />
Gorka:<br />
Zitat:Befindet sich der Bericht des SEK bezügl. Hausdurchsuchung in der Akte?<br />
<br />
Z:<br />
Zitat: da ist ein Aktenvermerk in Bd. 8 dienstliche Äußerungen und Einsatz Wohnhaus Kretschmer<br />
<br />
R:<br />
Zitat:Es findet sich auch eine Abfrage des KK Siebold vom <span style="font-weight: bold;">11.03. um 11.25 an das Landratsamt Rems-Murr-Kreis bezügl. Waffenbesitz Kretschmer.</span><br />
<br />
RA Krächel:<br />
Zitat:Haben Sie bei der Haussuchung dem Jörg K. vorgehalten, dass die Beretta die Tatwaffe war.<br />
Z:<br />
Zitat:Zu diesem Zeitpunkt war noch keine Tatwaffe bekannt.<br />
<br />
RA Krächel:<br />
Zitat:Was wurde vor Ort von Jörg K. bezüglich der Waffe gesagt?<br />
Jörg K. hatte den 1. Beamten vor Ort ja mitgeteilt, dass Tim die Kombination des Tresors nicht bekannt gewesen sei.</blockquote>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ereignisse Aluminium Ritter]]></title>
			<link>http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=450</link>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:16:40 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://amoklauf-winnenden.polly-zeih.de/showthread.php?tid=450</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Danach begab er sich auf den angrenzenden Hof der Fa. Aluminium Ritter und feuerte dort auf Personen die dort die Türen verschlossen.<br />
Inzwischen trafen weitere Kräfte ein u.a. ein Zivilfahrzeug, besetzt mit den Beamten Burchard und Geiger, sowie Metz auf dem Rücksitz.<br />
Der Täter verletzte die Beamten Burchard und Geiger mit einem Schuss schwer.<br />
Danach beging der Täter auf dem Parkplatz der Fa. Ritter Selbstmord.<br />
Dies wurde von Zeugen beobachtet und sogar gefilmt.</blockquote>
<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Gorka:<br />
Zitat:Die Zeugen für den Suizid, sind das Polizeizeugen oder auch andere Personen?<br />
<br />
Z:<br />
Zitat:Das sind Arbeiter der Fa. und eingesetzte Kräfte, ein Arbeiter hat ein Handyvideo gemacht.<br />
<br />
Gorka:<br />
Zitat:Dann hätten wir jetzt gerne die Namen dieser Zeugen.<br />
<br />
Kann man daraus schließen, dass diese NICHT in den Ermittlungsakten sind, weil Gorka danach fragen muss?<br />
<br />
Z (verunsichert), schaut in den Akten nach, lange, man kann eine Stecknadel fallen hören im Saal.<br />
Ca. 2 Minuten Suche – nichts.<br />
<br />
Gorka:<br />
Zitat:Um 12:51 kam also die Meldung, der Täter sei tot. Kam das über Funk? Und wie gesichert war diese Meldung?<br />
<br />
Z:<br />
Zitat:Das kam über Funk und war nicht gesichert. Das wird wohl der Notarzt später festgestellt haben.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Danach begab er sich auf den angrenzenden Hof der Fa. Aluminium Ritter und feuerte dort auf Personen die dort die Türen verschlossen.<br />
Inzwischen trafen weitere Kräfte ein u.a. ein Zivilfahrzeug, besetzt mit den Beamten Burchard und Geiger, sowie Metz auf dem Rücksitz.<br />
Der Täter verletzte die Beamten Burchard und Geiger mit einem Schuss schwer.<br />
Danach beging der Täter auf dem Parkplatz der Fa. Ritter Selbstmord.<br />
Dies wurde von Zeugen beobachtet und sogar gefilmt.</blockquote>
<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Gorka:<br />
Zitat:Die Zeugen für den Suizid, sind das Polizeizeugen oder auch andere Personen?<br />
<br />
Z:<br />
Zitat:Das sind Arbeiter der Fa. und eingesetzte Kräfte, ein Arbeiter hat ein Handyvideo gemacht.<br />
<br />
Gorka:<br />
Zitat:Dann hätten wir jetzt gerne die Namen dieser Zeugen.<br />
<br />
Kann man daraus schließen, dass diese NICHT in den Ermittlungsakten sind, weil Gorka danach fragen muss?<br />
<br />
Z (verunsichert), schaut in den Akten nach, lange, man kann eine Stecknadel fallen hören im Saal.<br />
Ca. 2 Minuten Suche – nichts.<br />
<br />
Gorka:<br />
Zitat:Um 12:51 kam also die Meldung, der Täter sei tot. Kam das über Funk? Und wie gesichert war diese Meldung?<br />
<br />
Z:<br />
Zitat:Das kam über Funk und war nicht gesichert. Das wird wohl der Notarzt später festgestellt haben.</blockquote>
]]></content:encoded>
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