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Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
13.04.2010, 00:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2010 00:17 von rom.)
Beitrag: #1
Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Hallo allerseits,
ich bin Redakteur bei der SWP in Ulm und habe den Artikel über die Veranstaltung von Sulzbach und die u.a. hier geäußerten Theorien verfasst.
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwe...319,436669
Nur ein Teil der Recherche hat in den Artikel Einzug gefunden. Ich habe z.B. auch ausführlich mit Guido Grandt gesprochen sowie mit einem weiteren Teilnehmer der Sulzbacher Veranstaltung, dem zitierten Backnanger Bürger.
Da in der ganzen Diskussion immer wieder der Vorwurf kommt, die Presse würde am Vertuschen/Verschweigen mitwirken, nie richtig recherchieren bzw. alles ignorieren, was offiziellen Stellen widerspricht, melde ich mich hier auch zu Wort.
Ich habe mich nun seit einiger Zeit mit dem Amoklauf von Winnenden beschäftigt und dabei auch die hier präsentierte Analyse gelesen.
Zu dieser Analyse, die ja auch teils von Hauß/Grandt genutzt wird, habe ich einige Anmerkungen. Selbstverständlich habe ich weder Zeit noch Energie, alle Kleinigkeiten und Facetten des Themas einer kritischen Gegenrecherche zu unterziehen, aber einiges möchte ich doch anmerken.

1. Eines vorneweg: Die Analyse wimmelt von völlig unzulässigen Schlussfolgerungen. Gerade da, wo zwar richtige Fakten präsentiert werden, aber im Grunde nicht viel aussagen. Zum Beispiel zum Thema „Weg zur Schule“, wo Tim K. Laut Busfahrplan vermutlich eher um 9.15 angekommen ist: „Ein Amokläufer lässt sich aber keine 15 Minuten Zeit, sondern legt sofort los, wenn er sich das vorgenommen hat.“ (S. 14) Das ist eine pure Plausibilitätsannahme, die nicht einmal besonders plausibel ist.
Es heißt auch andauernd, Tim K sei auf dem Weg zur Schule nicht "gesehen" worden. Höchstwahrscheinlich wurde er schon gesehen. Er wurde vermutlich nur nicht beachtet. Ist das wirklich so unwahrscheinlich, dass ein unauffälliger Jugendlicher von außerhalb, ein Passant von Dutzenden, niemandem auffällt? Muss jeder selber entscheiden.

2. Wie kommt man auf die Behauptung, dass keine Zeugen Tim K in der Schule erkannt hätten, was Herr Hauß ja ebenfalls gebetsmühlenartig wiederholt? Es gibt mehrere Interviews und Presseberichte, bei denen Zeugen sehr wohl gesagt haben, dass sie Tim Ks Gesicht gesehen haben und ihn auch erkannten. (z.B. kürzlich Carolin Schneider bei Markus Lanz, das Mädchen, deren beste Freundin in ihren Armen starb). http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavi...m-Amoklauf
Nun kann man argumentieren, diese Zeugen seien von Psychologen so beeinflusst worden, dass sie das heute sagen. Dann darf man aber überhaupt keine Zeugenaussage mehr ernst nehmen und baut sich eine Theorie auf, die durch Fakten nicht mehr zu widerlegen ist.

3. Die gezielten Schüsse. Also wenn jemand, der einige Übung mit Waffen hat (wieviel auch immer), mehr als 60 Schüsse in der Schule abgibt und damit jeweils aus ziemlich kurzer Distanz 12 wehrlose Menschen tötet – dazu muss man beim besten Willen kein Superschütze sein. Wenn Polizisten ob der kaltblütigen Art der Tat entsetzt sind, ist das eine andere Sache.

4. Es wurde nicht nur ein Magazin sichergestellt, es waren zwei. (S.30)

5. Der Amokläufer muss auch nicht wissen, welche Klassenzimmer besetzt sind und welche nicht, um erstere "gezielt aufzusuchen". Er geht einfach den Gang entlang und drückt im Vorbeigehen die Türklinke. Zimmer, die abgeschlossen sind, sind wohl leer. Also geht er zum nächsten. Sätze wie "Das zeigt auch hier wieder, dass es sich um eine vorgeplante Tat handelt und die Räume gezielt ausgesucht wurden. Also keine Amoktat, damit ist Tim Kretschmer als Täter auszuschließen" sind absurd. Denn jeder Amoklauf ist geplant: Die Täter wachen ja nicht morgens auf, kaufen sich ein Eis und laufen spontan Amok. Nein, sie bereiten sich Monate, oft Jahre darauf vor, gehen es im Kopf durch, besorgen sich Munition und Waffe... Kann man zum Beispiel in ihren Tagebüchern nachlesen, was Wissenschaftler getan haben. Ich empfehle hierzu das Buch „Amok“ von Britta Bannenberg, die ich einmal für unsere Zeitung gerade auch dazu interviewt habe.
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politi...306,398796

6. Warum hat er die beiden Lehrerinnen erschossen? Ja, warum nur? Diese Frage bei einem Amoklauf zu stellen, ist natürlich ganz besonders sinnig. Die Frage müsste eher lauten, warum nicht? „Diese hätten mit Sicherheit kein Hindernis dargestellt. Vielmehr ist davon auszugehen, dass diese sicherheitshalber sterben mussten, um nicht Gefahr zu laufen, etwas gesehen haben zu können, was die Täterschaft von Tim Kretschmer in Frage stellt.“ Pure Spekulation. Ganz davon abgesehen, dass es keineswegs sicher ist, dass er die beiden Lehrerinnen "auf der Flucht" erschossen hat. Der Polizeibericht legt einen anderen Ablauf nahe: Dass sie nämlich bald nach den ersten Schüssen nach oben kamen, um nachzusehen, was los ist. Ihr Tod wäre also vom Ablauf her vor dem Eintreffen der Polizei anzusiedeln.

6. Die Fahrt nach Wendlingen: Ich weiß nicht, welche Routenplaner für die Analyse genutzt wurden, aber ich habe mir ebenfalls die Mühe gemacht, die Fahrt nachzuvollziehen. Und ich komme bei Map24, je nach Detailvariante auf Werte zwischen 2 Stunden und 2 Stunden 8 Minuten. Keinesfalls 2:34 Minuten – ist da jemand vielleicht an jeder Etappe im Planer bis zur Stadtmitte „gefahren“ und dann erst weiter?

7. Die Sache mit den "Beschädigungen" an dem Durchgang der ARS. An dieser Sache bin ich noch dran. Aber soweit ich das sehe, gehen die Autoren der Analyse von einigen falschen Voraussetzungen aus. Denn anders als auf der schematischen Darstellung (S. 73) verbindet der Übergang nicht die ARS mit der Böhringer-Hauptschule. Nein, es gibt ein Hauptgebäude der ARS und einen Anbau-Trakt der ARS. Beide Gebäudeteile gehören zur Alberville-Realschule, im Anbautrakt werden lediglich einige Räume von der Hauptschule mitgenutzt! (wahrscheinlich wird das durch die Schraffierung angedeutet). Übrigens werden im Anbautrakt bis heute einige Räume noch genutzt. Auch wenn ich das noch nicht bestätigt habe, gehe ich davon aus, dass der Verbindungsgang erstens üblicherweise offen ist. Was auch die Aussage der Polizei erklären würde, Tim K wäre durch den Hintereingang der ARS geflohen - den es laut Analyse ja gar nicht gibt. Und zweitens nehme ich an, dass jetzt im Gang zwischen den beiden Schulen eine Art Plane gespannt ist, damit niemand in die gesperrte Schule rübergeht.
__
Ich will hier nicht den Besserwisser spielen, Streit anfangen oder den Leuten hier ihr Hobby vermiesen. Ich will auch niemandem hier Böses und bin auch sicher, dass viele hier bei den Punkten oben anderer Meinung sind/bleiben werden. Ich werde nur etwas fuchsig, wenn "der Presse" unterstellt wird, sie würde lügen/gesteuert/bzw. sei zu doof zum Recherchieren oder würde "kritische Fragen" nicht stellen. Dass teils viel Mist geschrieben wird, zugegeben. Ich habe mich nun ausführlich mit Grandts Ergüssen, Hauß' Vortrag und der "Analyse" hier beschäftigt. Und ich muss einfach sagen: So kann man das nicht machen, das ist unseriös. Sorry.
Freundliche Grüße,
rom
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13.04.2010, 03:14
Beitrag: #2
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Der Roland Müller also. Na dann mal "Guten Tag".
Dein Chefredakteur hat bestimmt deinen tollen Artikel zerrschnippselt und du hast jetzt den Salat.
Wenn dem so ist hast du ja am eigenen Leib erfahren wie Medien funktionieren.

Wenn dem nicht so ist dann frage ich mich warum du in deinem "Artikel" die signifikanten Sachen alle weggelassen hast:
- 2. Täter gesehen und eigentlich nach ihm gefandet in Winnenden/Wendlingen
- Rech's Lügenstory zum Krautchan Log, was dann sogar von den "Experten" der Cops als Fälschung bezeichnet wurde neben dem eigentlich Chat-Betreiber auch, aber die selben Cops vermelden, dass man genau das auf dem Rechner von Tim sichergestellt habe.
- Das es in Erfurt einen 2. Täter gegeben hat, und das sogar aus dem Munde eines Opferanwaltes der Teile der Ermittlungsakte gesehen hat.

Du lieber Roland hast dir an dem Abend der Verantstaltung keine Notizen gemacht, hast dich erst nach direkter Ansprache durch mich als Journalist der SWP zu erkennen gegeben.

Die Analyse ist fehlerhaft, zieht nicht belegbare Rückschlüsse, ist allerdings auch nicht das Werk von professionellen Schreibern sondern nur von engagierten Bürgern.
Ansonsten wird hier auch auf die Webseite von Andreas Hauss verwiesen, der wie du ja weißt auch die Verantstaltung organisiert hat.
Diesen Andreas Hauss schreibst du allerding mit einem Zwischensatz nieder da er ja ein 9/11 Buch verfasst hat.
Hinweis an dieser Stelle an dich ganz persönlich: Vielleicht möchtest du dich mal mit 9/11 ausserhalb des Mainstream beschaftigen, und nicht nur Agenturmeldungen repeaten. Oder in anderen Worten: Mach deine Hausaufgaben anstatt Leute die genau das getan haben zu bashen.

Warum hast du Eric T. Langer's Vortrag komplett in deinem "Artikel" ignoriert? Ist nicht ein "Amoklauf" mit einem anderen zumindest einsatzmäßig vergleichswürdig? Sind nicht gar die Parallenen so frapierend das es beängstigend ist?

Warum machst du deinen journalistischen Job nur so halbherzig, recherchierst nicht vernünftig sondern zerpflückst die Einzelstatements von besorgten Bürgern? Warum lieber Roland, warum lieferst du so eine unseriöse Arbeit ab?

Zu Gruido 'der Lügner' Grandt ist alles gesagt, was denkst du warum ich ihn öffentlich als Lügner bezeichnen kann ohne eine Klage von ihm zu bekommen? Weil ich es beweisen kann, deshalb.

Hast du mal mit Zeugen vor Ort in Wendlingen gesprochen? Wohl nicht, oder... Diese Leute sagen dir Sachen die du nicht hören willst, ein abgeschirmtes Industriegebiet BEVOR Igor Wolf angekommen ist. Na klingelt da was bei dir? Aber Vorsicht, die kognitive Dissonanz-Blase könnte rissig werden.

Oh und noch ein kleiner Tipp: Schau die mal die Webseite der Opferfamilen zum "Amoklauf" in Littleton, Colorado an, 'Columbine Massacre': http://columbinefamilyrequest.org/
Sind bestimmt alles Verschwörungsspinner, die Opferfamilien. /sarcasm

INP
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13.04.2010, 13:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2010 14:35 von Acker.)
Beitrag: #3
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Ach ROM,
es beginnt ja schon bei Deinem Eingangsstatement:
Zitat:Zu dieser Analyse, die ja auch teils von Hauß/Grandt genutzt wird, habe ich einige Anmerkungen. Selbstverständlich habe ich weder Zeit noch Energie, alle Kleinigkeiten und Facetten des Themas einer kritischen Gegenrecherche zu unterziehen, aber einiges möchte ich doch anmerken.

Analyse von Hauß genutzt? WOHER willst Du das wissen? Woher KÖNNTEST Du es wissen? Nur mal so als Hinweis: da Du auf der veranstaltung zumindest physisch anwesend warst, hättest Du bemerken können, dass es keine GRUPPE gibt, sondern dass alle dort bewusst und bedacht als Einzelindividuen auftreten, und so ist es auch hier im Forum: da hat JEDER (oder zumindest fast) jeder recherchiert, von ROI findest Du hier im Forum eine Riesenzusammenfassung, die mit der Analyse, von der Du sprichst, vieles gemein hat. Aus SACHLICHEN Gründen, aber OHNE voneinander abzuschreiben. Und so ist es auf diversen Websites zum Thema. Grandt mag Dir erzählt haben, er habe hier oder da abgeschrieben, mag sein. Nur wie Du es auch im Artikel tust, so schreibst Du auch hier Leute zusammen, die einander freundschaftlich verbunden sind, aber VÖLLIG EIGENSTÄNDIG aus unterschiedlichen Gründen und Sichtwinkeln zu DENSELBEN, ähnlichen oder auch unterschiedlichen ergebnissen kamen.
Soweit nur erst einmal zum bashing einer Menge Leute, die übrigens mit den desolaten Spinnern wenig gemein haben, die Du wiederum pars pro toto in die Überschrift und den Tenor der Veranstaltung nahmst.
Zitat:Es heißt auch andauernd, Tim K sei auf dem Weg zur Schule nicht "gesehen" worden. Höchstwahrscheinlich wurde er schon gesehen. Er wurde vermutlich nur nicht beachtet. Ist das wirklich so unwahrscheinlich, dass ein unauffälliger Jugendlicher von außerhalb, ein Passant von Dutzenden, niemandem auffällt? Muss jeder selber entscheiden.

Genau. Beginnen wir am ersten Punkt. Du setzt ein "höchstwahrscheinlich"und "vermutlich" an die Stelle, wo andere eine Wahrscheinlichkeit benennen. Natürlich ist das ein Streit um Kaisers Bart. Nun haben wir hier herausgerbeitet, dass die Ermittlungsakten zwar einerseits behaupten, Tim sei von einer anaonymen Passantin an der bushaltestelle am bahnhof Winnenden gesehen worden - wie lächerlich absurd der angebliche Dialog dort wirkt, hat u.a. Roi gut herausgearbeitet.

Tim wurde allerdings wirklich auf dem Weg zur Schule gesehen, und zwar um 8.00 in Weiler an der Bushaltestelle Stuttgarter Strasse, und zwar exakt so gekleidet, wie r später tot in Wendlingen aufgefunden wurde. Von Rucksack und kiloweise Munition war allerdings dabei nicht die Rede. Die Polizei hat die betreffende Zeugin ZWEI Mal vernommen, und wenn Du das ernsthaft recherchieren wolltest, erhieltest Du den namen des Herrn Polizisten, der sich übrigens in einer bemerkung der Presse gegenüber dadurch verriet, dass er das wusste.
Wärest Du im Thema drin, wüsstest Du jetzt, bei wem Du anfragen müsstest.
Von da ab verliert sich die Spur von Tim. bis Wendlingen.

Irgendwie mixt die Software hier ursprünglich getrennt geschriebene Antworten zusammen, sorry für den Salat. Hoffentlich kommt das jetzt als eigener beitrag, und so übersichtlich, wie ich es schrieb ....
Also
Zitat:2. Wie kommt man auf die Behauptung, dass keine Zeugen Tim K in der Schule erkannt hätten, was Herr Hauß ja ebenfalls gebetsmühlenartig wiederholt? Es gibt mehrere Interviews und Presseberichte, bei denen Zeugen sehr wohl gesagt haben, dass sie Tim Ks Gesicht gesehen haben und ihn auch erkannten. (z.B. kürzlich Carolin Schneider bei Markus Lanz, das Mädchen, deren beste Freundin in ihren Armen starb). http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavi...m-Amoklauf
Nun kann man argumentieren, diese Zeugen seien von Psychologen


Das KANN man argumentieren mit den Psychologen. Nur wer tut das? Du bastelst Dir Sparringspartner zusammen, die es so nicht gibt. Du kennst offenbar unsere Diskussionen dazu nicht. Ja, die Schüler haben gesichter gesehen. Ja, sie sprechen von Tim. Niemand bestreitet das. niemand hat es je bestritten. nur gibt es keine zeugen, auch nicht die von Dir erwähnte, die aussagen, sie hätten Tim als Tim erkannt. Erkannt=identifiziert. Hingegen wurde von "dem Mann" gesprochen, "dem Typ" usw., was wiederum dem auf 25 jahre geschätzten Kerl mit Tarnkleidung entspricht, den Du u.a. in den Meldungen des dpa-Tickers dieses tages wiederfindest - wenn Du Dir die Mühe machtest, Dein Archiv aufzusuchen. 16jährige Schülerinnen solten in der Lage sein, einen 17 jährigen von einem 25jährigen zu unterscheiden - und sie taten es auch.

Wenn ihnen dann jemand - und das mus kein Psychologe sein- also Medien, Polizei, Hinzu und Kunz sagt, das sei Tim - warum sollten sie dann den "Mann" nicht durch "Tim" ersetzen? zumal Tim seit einem jahr nicht mehr dort zur Schule ging, Pubertät die Leute verändert und in den ersten Wochen nur Kinderfotos in den Medien zu sehen waren.

Warum verbreitete die Polizei an dem tag kein aktuelles Passfoto von Tim? hast Du Dir die Frage mal gestellt? Sie hatten es doch- angeblich durch den Rucksackfud, aber auch durch die hausdurchsuchung sowie durch die Akten bei der Führerscheinstelle, , beimMeldeamt und bei der bundeswehr. Dort gibt man sich mit Kinderfoto bekanntlich nicht zufrieden.

Ach- und wenn Du schon von Steffi sprichst, die, o hart es klingt, de facto Kugelfang war: warum durchschlugen die Projektile mal eine Tür und töteten dann noch- aber alle Kugeln durchschlugen Steffi nicht. Deutet doch wohl ZUMINDEST auf unterschiedliche Patronen - wenn nicht auf unterschiedliche Waffen hin, oder? Aber KEINE Obduktionen, ein Skandal in der deutschen polizeigechichte ...
DAS schreibst Du nicht.
So, und jetzt hab ich erstmal keine Lust mehr, mich mit Ignoranten und Unterstellern weiter zu befassen. Hast ja Material genug, um gegenzuargumentieren ...

saxa loquntur
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13.04.2010, 16:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2010 16:30 von kaffeetrinker.)
Beitrag: #4
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Der erschienene Artikel dieses Redakteurs ist mit den gleichen Argumenten ausgestattet, wie hunderte andere, die ich auch im Zusammenhang mit der HIV-Kritik lesen musste...seit 25 Jahren alles geklärt und bewiesen und die offiziellen sind müde, sich mit der kritik zu befassen und tun es nicht...obwohl sie die kritiker in nur 5 minuten widerlegen könnten...klar...
Auf kritische Punkte überhaupt nicht eingehen und eklatante Widersprüche gekonnt ignorieren.
Dann schnell mal kritische Zeitgenossen wie A. Hauss, der sich intensiv mit 9/11 befasst hat in die Verschwörungstheorie-Ecke abstellen und der Profitgier bezichtigen...
Dazu noch einen Wissenschaftler angeführt, der - natürlich total selbstlos - ein Buch über Verschwörungstheorien geschrieben hat (und danach den Erlös afrikanischen Waisenkindern gespendet) und der Sack ist zu.
Ekelerregend.

http://www.der-fall-tim-k.de/


"Wer seine Augen nicht braucht, um zu sehen, der wird sie brauchen, um zu weinen!" (Jean Paul)
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13.04.2010, 17:50
Beitrag: #5
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Zitat:Ich werde nur etwas fuchsig, wenn "der Presse" unterstellt wird, sie würde lügen/gesteuert/bzw. sei zu doof zum Recherchieren oder würde "kritische Fragen" nicht stellen.

Der ist auch nicht schlecht. Nehmen wir mal den Satz aus dem Artikel:
So ist das auch bei den Leuten in der Sulzbacher "Eisenbahn": Dass ein 17-Jähriger so kaltblütig mordet, können sie einfach nicht glauben - dass ein Staat einen Amoklauf für düstere Zwecke inszeniere, leuchtet ihnen jedoch sofort ein.
Was macht unser ROM da?
1. Die Leute in der Sulzbacher Gaststätte wrden in einen Topf geworfen.
2. Sie werden sogar mit anderen Leuten aus ganz anderen zusammenhängen durch die Wörtchen "so" und "auch" in einen Topf geworfen
3. Dann weiß unser ROM auch, was diese Leute GLAUBEN.
4. Und was ihnen SOFORT einleuchte, will ROM erfahren haben.

Das steht da, Lüge um Lüge, Denunziation um Denunzition. Nochmal zur klärung: die zweidrei Leutchen am Außentisch, von denen sich die mehrheit der Anwesenden distanzierte, selbt die, ja selbst die hatten nicht einmal behauptet, dass "ein Staat" einen Amoklauf inszeniere. Sie hatten sich über den rechtsstaat beklagt, Strafanzeigen als witzlos beschrieben usw. Aber welcher "Staat" hier inszeniert habe, kann unser ROM nicht gehört haben: USA/Kenia/Deutschland/ Tonga? Der GESAMTE Staat? Wer soll denn diesen unsinn mit welchen Argumenten behauptet haben?
ROM hatte mal wieder einen popanz aufgebaut und den dann kräftig verdroschen. Anstatt den drängenden fragen nachzugehen, ob nicht EINZELNE Exekutivorgane, also konkrete Polizisten, konkrete Staatsanwälte, ihren Job vernünftig ausführten. Und allein die Widerspüche der polizeiversionen des geschehens lasssen diesen Schluss doch wohl zu. Es gibt nahezu KEINEN Aspekt des masssenmordes, bon dem nicht zwei oder mehr Versionen vorliegen. Die Inszenierung mancher teile it teils sogar fotografisch dokumentiert, mit Änderungen des Skripts. Das drehbuch wurde mehrfach umgeschrieben - aber wer behauptet, "der Staat" mache das, hat nicht alle Sinne beisammen.

saxa loquntur
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13.04.2010, 21:36
Beitrag: #6
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Und zum Thema Carolin Schneider.. ich hatte Kontakt mit ihr... sie war relativ offen was das Thema Winnenden angeht und meinte, ja sie habe Tim erkannt.... als ich sie fragte, ob sie ihn in der Schule erkannt hat oder erst nachdem man ihr gesagt habe es war Tim K. habe ich keine Antwort mehr bekommen.
Sagt für mich einiges aus...

www.wn1103.de.vu
[Bild: hxtox5cwua8c.jpg]
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13.04.2010, 22:11
Beitrag: #7
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Bin ja mal gespannt ob der Roland Müller, seiner Visitenkarte zufolge Redaktion Politik/Südwestumschau, sich hier nur kurz angemeldet hat um seinen Tastaturdurchfall zu plazieren, quasi 'hit and run' oder ob der Schreiber die sprichwörtlichen Eier hat sich einer Diskussion zu stellen.
Naja ich hab meine Zweifel, obgleich ja seine IP heute gesehen wurde als er Antworten zu seinem Beitrag gelesen hat...

INP
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14.04.2010, 00:35
Beitrag: #8
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Nocheinmal hallo allerseits.
Ich wollte hier keinen aggressiven Ton reinbringen, sondern nur auf meinen Artikel hinweisen und auf einige Dinge, die ich anders sehe. Letzteres, weil ich mir schon dachte, dass der Ansatz des Artikels hier nicht viele Fans finden würde, weil er inhaltlich nicht auf die Thematiken eingeht. Deshalb wollte ich noch einige inhaltliche Dinge beisteuern, die ich entschieden anders sehe. Wenn es da Missverständnisse geben sollte, sorry. Ich will hier niemanden beleidigen oder „bashen“. Die Reaktionen, die teils weit unter der Gürtellinie sind, zeigen, dass das anders verstanden wurde. Ich bin aber niemandem böse deswegen.

Eines vorweg: Kein Chefredakteur hat meinen Artikel zensiert oder ähnliches. Er wurde genauso gedruckt, wie ich ihn geschrieben habe. Es hat ihn – wie bei uns üblich – nur ein Kollege auf Fehler gegengelesen, das ist alles. Es mag für viele, die an „Gleichschaltung“ glauben, überraschend oder enttäuschend sein, aber so läuft das bei uns.
Zur Geschichte: Ausgangspunkt meiner Recherche war eine Einladung zur Buchvorstellung Guido Grandts. Ich dachte mir damals, dass es ganz schön geschmacklos und zynisch ist, ein solch spekulatives Buch zum Jahrestag zu schreiben, aber na gut: Man schaut sich die Sache erstmal näher an. Also habe ich mit dem Autor (und dem Herausgeber) telefoniert und ein wenig geplaudert. Selbstredend hat Grandt auch mir erklärt, dass Journalisten ihrer Arbeit generell nicht nachkämen, weil es ja so viele offene Fragen gebe, etc. Dann habe ich mir also das Buch besorgt und gelesen und die PK auf Youtube abgesehen. Überzeugt hat es mich nicht. Es steht ziemlich viel Käse drin, hat gleich eine ganze Reihe handwerklicher Fehler und völlig absurde Schlussfolgerungen. So weit, so gut, ein Artikel zum Thema war damit erstmal gestorben. Das Aktionsbündnis Winnenden hat sich mir gegenüber auch nicht gerade positiv über das Werk geäußert; u.a., weil sich Grandt während seiner „einjährigen Recherche“ nie bei den Leuten dort gemeldet hat.
Dann bin ich auf die Veranstaltung in Sulzbach aufmerksam geworden. Weil ich das Thema doch einigermaßen interessant fand und mir nicht in den Kopf wollte, warum Leute lieber an eine nebulöse Verschwörung glauben wollen als an den Amok-Täter Tim K, habe ich mir gedacht, fährst du da halt hin.
Die Antwort, die ich durch meinen Eindruck an diesem Abend bekam, war: Es sind ganz offensichtlich vor allem Leute, die zu viele Produkte aus dem Kopp-Verlag gelesen haben, sowieso schon alles für Lüge halten und den demokratischen Rechtsstaat und die „vierte Gewalt“ der Presse für eine Farce, die sich zu den Winnenden-Theorien hingezogen fühlen. Durch das etwa einstündige Telefongespräch am nächsten Tag mit dem erwähnten Bürger aus Backnang wurde dieser Eindruck mehr als bestätigt.Und genau davon handelt der Artikel.
Als ich ihn übrigens fragte, welche Dinge man denn unbedingt mal journalistisch recherchieren sollte, nannte er mir drei Sachen: Die Sache mit dem Knalltrauma, das mit dem „aufgesprengten“ Durchgang an der ARS und den Zeitpunkt des Todes von Franz J. Der Rest komme dann „von selbst“. Ich bin den Dingen auch – in begrenztem Umfang – nachgegangen. Da kam aber nichts „von selbst“.

Nun höre ich hier heraus, dass die Leute hier sich von den „Spinnern“ im Saal von Sulzbach distanzieren. Zur Ehrenrettung: Das spiegelt sich ja auch tendenziell im Artikel wider: in dem Zitat, das ein junger Dunkelhaariger an der gegenüberliegenden Seite des Saals wie beschrieben getätigt hat, aber nicht der nette Herr, mit dem ich kurz geredet hatte. Ansonsten habe ich aber von Distanzierung in Sulzbach wenig gemerkt, muss ich sagen. Falls sich die Leute hier durch das in-einen-Topf-werfen beleidigt fühlen: Mea Culpa.
Im Übrigen habe ich mir vor Ort sehr wohl Notizen gemacht, ich hatte die ganze Zeit Block und Stift vor mir liegen, das muss meinem Kurzzeit-Gesprächspartner entgangen sein. Ich wäre auch gern noch dageblieben, um mich ein wenig ausführlicher mit meinen Nebensitzern zu unterhalten, aber ein Ende war nicht absehbar und ich hatte noch 2 Stunden Heimweg vor mir, irgendwann ist einfach Feierabend.
Der Hauptgrund, warum ich mich hier gemeldet habe, ist, um dem Vorwurf der oberflächlichen Recherche zu begegnen und zu demonstrieren, dass ich das alles hier, die Analyse und das Forum, sehr wohl wahrgenommen habe – aber eben zu anderen Einschätzungen kam.
Um es nochmal aufzuzählen: Ich habe mit Grandt gesprochen, sein Buch gelesen, habe mir vier Stunden Sulzbach angetan, mit jeweils zweistündiger Hin- und Rückfahrt. Ich habe einige der „kritischen Fragen“ mit der Polizei besprochen und noch ein wenig dazu herumrecherchiert. Ich habe die Analyse gelesen, mir dieses Forum und über eine Stunde Hauß' Vortrag angesehen. Dann noch ein einstündiges Gespräch mit einem Besucher von Sulzbach. Das ist deutlich mehr Aufwand als für einen durchschnittlichen Zeitungsartikel draufgeht – weil mich das Thema interessiert. Aber ich habe nichts gefunden, was die massiven Vorwürfe rechtfertigt, die teils erhoben werden.
Es gibt auch einen gravierenden Mangel an Glaubwürdigkeit, der durch die Machart bei Grandt und Hauß und auch in der Analyse entsteht, bei der einfach enorm durchscheint, dass nicht neutral ans Thema rangegangen wird, sondern die Wahrnehmung von vornherein verengt ist – was ihr umgekehrt natürlich auch Leuten wie mir vorwerfen werdet (Weil ich eben z.B. aus tagtäglicher Erfahrung von einer tatsächlichen Pressefreiheit ausgehe und schon viel passieren muss, damit ich an eine Verschwörung innerhalb der Polizei glauben werde).
Natürlich gibt es bis heute einige Ungereimtheiten, und in den ersten Stunden/Tagen des Amoklaufs herrschte ein Informations-Chaos, bei dem sich die Medien tatsächlich kritisch hinterfragen müssen (und nicht nur deshalb).
Und bei tausenden Beamten und hunderten Zeugenaussagen ist es auch kein Wunder, dass selbst die Ermittler Tage und Wochen brauchen, zu klären, was wirklich in welcher Reihenfolge passiert ist. In der Zwischenzeit kursieren natürlich zig „Versionen“, und am Ende werden sicherlich auch noch einige Fragen offen bleiben. Wer jemals Gerichtsverhandlungen verfolgt, weiß, dass immer Dinge nicht letztlich geklärt werden können. Bei solchen Großereignissen erst recht (Ich hatte einmal einen Mordprozess, bei der die beste Freundin des Opfers felsenfest behauptete, es zu einem Zeitpunkt im Auto fahren gesehen zu haben, als es nachweislich schon tot war.)
Die Sache mit der Fake-Ankündigung im Netz wurde doch schon damals, als es passierte, rauf und runter in allen Medien berichtet.
Noch etwas zur Info: Die Anwälte der Opferfamilien haben von den Ermittlern die kompletten Ermittlungsakten bekommen – auf DVD. Von Vorwürfen oder ähnlichem aus dieser Ecke ist (im Unterschied zu Erfurt übrigens) nichts bekannt, obwohl doch gerade jene Leute ein Interesse daran haben sollten. Und es ist ganz offensichtlich so, dass Kopien der Ermittlungsakten über die Anwälte umgehend den Weg zu einigen Medien gefunden haben: Stern, Focus, Spiegel und offenbar auch Bild (leider nicht zu uns). Ganze Festmeter Akten sind schwerer zu kopieren als eine DVD. Das Vorgehen ist sehr ungewöhnlich, die Polizei hat das aber wohl billigend in Kauf genommen.
Okay, das ist ziemlich lang geworden, ich weiß nicht, ob das zu etwas führt.
Mehr habe ich im Augenblick auch nicht zu sagen – ich will auch nicht zum Dauergast werden und möchte mich so langsam nach und nach von hier verabschieden.
Auf die Provokationen und die Polemik, die von Eurer Seite kam, will ich nicht eingehen – ich verbuche das unter Missverständnis und der Tatsache, dass Ihr Euch von den „derangierten Spinnern“ und „Lügnern“ abgrenzen wollt, die im Artikel (zugegeben) großen Raum einnehmen - es ist hiermit vergessen.
Viele Grüße
rom
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14.04.2010, 01:52
Beitrag: #9
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Tja, "rom" - was war Dein Anliegen genau?

Du hast eine Reihe von Fehlern vorgefunden, in jener "Analyse", möglicherweise auch bei Hauß, und bei Leuten, die sich offenbar nicht richtig haben artikulieren können oder tatsächlich nur wirres Zeug im Kopf haben. Stimmt. Du hast festgestellt, dass das Buch von Grandt "Käse" ist. Stimmt auch.
Gewisse Tendenzen mag es ebenfalls geben. Und Ursachen dafür existieren sicherlich auch.

Du schreibst hier aber auch, dass Dich dieses Thema interessieren würde. Du behauptest, Du seist Journalist. Nur: wo befindet sich Deine Rechercheleistung? Ich finde sie nicht. Ein wenig hier in schlecht aufbereiteten Quellen geschaut, ein wenig dort mit einem falschen Gesprächspartner geredet. Und ein bischen noch woanders. Dazu noch ein Häufchen Medien-Chaos, aber leider ohne die Inhalte und die entscheidenden Fragen zu den auffälligen Logiklöchern.

Da in meinen Augen nicht nur die grundlegenden Kenntnisse in Deinen Beiträgen fehlen, sondern mir auch die tatsächlichen Ambitionen wie auch die Voraussetzungen verborgen geblieben sind, werde ich mich mit Deinen beiden Beiträgen nicht weiter beschäftigen.

Aber eine Empfehlung möchte ich noch mit auf den Weg geben: die drei hauptsächlichen Pressemitteilungen der Polizei und Staatsanwaltschaft zu lesen - und dann selbst darauf zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen,

Roi

http://www.der-fall-tim-k.de
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14.04.2010, 01:59
Beitrag: #10
RE: Recherchen- Sulzbach-Zeitungsartikel
Schon komisch, dass deine Rechtfertiungs-Attitüde hier mehr Zeichen verbraucht als dein "Artikel", der wie ich es schon schrieb aus Weglassen von Signifikantem besteht.
Meinst du wirklich ein Eric T. Langer fährt auf eigene Kosten von Erfurt nach Sulzbach um 1 1/2 Stunden über Erfurt zu erzählen weil er nicht ein wenig zum Thema Winnenden/Wendlingen recherchiert hat und hinterfragt wo er da eigentlich vorträgt?

Schon wieder wirfst du Hauss in einen Topf mir Grandt, von dem sich dieses Forum und die Schwesterseite auf das Ausdrücklichste distanziert.
Dein "Artikel" ist eher eine Theaterkritik als eine sachliche Auseinandersetzung mit Tatsachen des ureigentlichen "Amoklaufes".

Wobei sich mir gerade die Frage stellt ob du eventuell der Verfasser der dpa Meldung zum grandtschen Sondermüll warst. Embedded und so, verstehst was ich meine, gelle.

Deine persönliche Meinung sei dir unbenommen, zu allen möglichen Themen, jedoch könntest du auch mal ergebnisoffen über den Tellerrand schauen. Denn in dieser Republik gibt einiges an Justiz-Skandalen wie du vielleicht am Beispiel des Falles Harry Wörz selber nachlesen möchtest.

Ansonsten, wenn du ja alles als Verschwörungs-bla-bla abtust solltest du mal den steinigen Weg gehen und selber Zeugen suchen, Vertrauen aufbauen und wirklich gegenprüfen, wie man das macht solltest du ja mal gelernt haben. Oder kommentiert du sonst nur Pressemittleilungen und bist eigentlich, wie dein Namensvetter bei der Stuttgarter Zeitung, im Kulturellen verhaftet?

Das die Verantstaltung in einigen Zügen 'sub optimal' war ist uns durchaus bewust. Dennoch schlichtweg kein Grund in der von dir gewählten Art plakativ und polemisch zu sein. Schon mal was von Fair-Play gehört? Du hättest auch Hauß ansprechen können, es gab ja eine Pause zwischendurch, hast du aber nicht gemacht. Tztztz.

Sehr viele Notizen? Buddy you've been on a watch list from the very beginning. Don't try to kidding us.

INP

PS: Solltest du kognitive Dissonanz als "Beleidigung" aufgefasst haben, guck doch mal wie Mainstream-Wikipedia das erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
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